"Gnade vor Recht" (eine ÖOC-Norm fehlte) ließ das Komitee beim Beachvolleyball-Duo Gosch/Horst walten. "Gehofft haben wir, natürlich auch gezittert", lacht der Steirer, "aber Sonntagabend haben wir die Aufforderung gekriegt, zur Einkleidung zu kommen. Am Montag waren wir dann um acht Uhr früh die Ersten in Wien. Und zum Glück haben wir die Sachen auch bekommen...."
Anderer Modus bei Olympia
Olympisches Flair kennt Gosch ja schon. Vor vier Jahren ist er in Athen für den verletzten Clemens Doppler eingesprungen, wurde mit Nik Berger 17. Auch China-Erfahrung hat "Flo" jede Menge: "Wir haben auf der Tour schon vier Mal in Shanghai gespielt. Auch dort ist die Umweltbelastung enorm gewesen. Beim Duschen ist uns der schwarze Staub nur so runtergeronnen. Aber damit hab ich kein Problem, außerdem gibt's bei Olympia einen anderen Modus. Wir spielen nur jeden zweiten Tag ein Match." Sechs Vierergruppen, die ersten Zwei und die vier besten Dritten kommen weiter - "das müssen wir schaffen", so Gosch, der vor dem Abflug nach China beim Gand Slam in Klagenfurt aufschlagen wird.
Ein Trio gibt Debüt
Gradwohl, die ebenso wie Pfannberger und Steinegger bei Olympia debütiert, war mit Trainingspartner Albert Hayr in Rogla in Slowenien auf Trainingslager. Nächste Woche folgt in Bad Zell in Oberösterreich ein Kurzcamp. Ein paar Tage nach dem Holzstraßenlauf in St. Peter/K. (2.8.) "stell ich die Zeit um. Ich möchte mich so an die sechs Stunden Unterschied gegenüber Peking gewöhnen." Am 17. August hat Eva-Maria dort ihren großen Auftritt.
von Sigi Endthaler, "Steirerkrone"
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