"Jetzt wissen wir, dass wir es schaffen können", jubelt Gernot, um drei Minuten älter als Horst, "die Feuertaufe haben wir bestanden!" Und zwar im Iran. Dort begann man vor wenigen Wochen am Ufer des Kaspischen Meeres bei minus 28 Metern Seehöhe, radelte 120 Kilometer weit zum Damavend, mit 5.671 Metern höchster Berg im Nahen Osten, legte die Mountainbikes auf 3.000 Metern weg, stapfte zu Fuß bis auf 4.150 Meter und dann auf mitgeschleppten Skiern auf den Gipfel. Und das Ganze geschah in der Superzeit von nur 16 Stunden und 20 Minuten.
"Seven Summits" - das erinnert an einen anderen Steirer und seinen unglaublichen Weltrekord: Unser "Skyrunner" Chris Stangl hat alle sieben in der Rekord-Gesamtzeit von 58 Stunden und 45 Minuten "erlaufen".
Die "Gipfel-Zwillinge" wollen noch eins drauflegen: "Vom Meer auf die höchsten Kontinentalerhebungen - das hat bisher noch keiner geschafft." Im Herbst geht's los. Als erster Supergipfel ist der Kilimandscharo dran...
Schon mehr als 500.000 Kilometer zurückgelegt
Mehr als 500.000 Rad-Kilometer haben die Zwillinge Gernot und Horst Turnowksky (38) bis heute in den Beinen, dabei haben sie fast vier Millionen Höhenmeter bewältigt. Und das sind ihre bisher spektakulärsten Leistungen:
2.000 befuhren die "Rad-Zwillinge" die Gesamtstrecke der Österreich-Rundfahrt (1.200 Kilometer, 15.000 Höhenmeter) ohne anzuhalten, also non-stop.
2002 radelten Gernot & Horst in Graz los, fuhren ohne Pause die 1.000 Kilometer zum Mont Blanc und standen 70 Stunden nach der Abfahrt auf dem Gipfel.
Am 30. Juni 2007 stellte das Duo auf dem Schöckl einen Weltrekord auf. Innerhalb von 24 Stunden befuhren die Brüder den Hausberg der Grazer mit ihren Rädern unglaubliche 97 Mal und bewältigten dabei 20.049 Höhenmeter.
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