Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.08.2017 - 13:16
Für Hans Rubatscher (li.) und Jakob Falkner ist das Projekt "alternativlos"
Foto: Spiess Foto Tirol Erich Spiess

Ötztal & Pitztal legen Pläne für Skigebietsehe vor

29.06.2016, 22:22

Der Zusammenschluss zwischen den Skigebieten Sölden und Pitztaler Gletscher geistert seit Jahren durch die Köpfe der Bergbahnbetreiber. Jetzt wurde ein Projekt bei den Behörden zur Umweltverträglichkeits- Prüfung (UVP) eingereicht. Die Eckdaten: Drei Seilbahnen, 64 Hektar Pisten, ein Tunnel, eine Bahnstation.

Wenn es nach Hans Rubatscher (GF Pitztaler Gletscherbahn) und Jakob Falkner (GF Bergbahnen Sölden) geht, ist 2017 Baubeginn. Die beiden sind überzeugt, dass das Projekt keine Wünsche offen lässt - auch nicht für Naturschützer. Zweckoptimismus für ein Vorhaben, von dem sich vor allem die Pitztaler viel erwarten, geschätzte 200.000 Nächtigungen und 15 Millionen € Umsatz zusätzlich.

Das Projekt ist ebenso kostspielig (120 Millionen €, 90% aus dem Pitztal) wie umfangreich. Am Mittwoch stellten Vertreter der Planungsfirma ILF Consulting Engineers die Details vor:

Eine Drei- Seil- Umlaufbahn soll von der Talstation im Pitztal über das Griestal zum Karlesferner führen.

Am Rande des Gletschers ist die zentrale Bahnstation samt Restaurant geplant, 100 Meter unterhalb der Braunschweigerhütte. Ebenso ein Speicherteich.

Zwei Einseil- Umlaufbahnen sollen von dort aus die Skifahrer entweder Richtung Pitztaler oder Ötztaler Gletscher bringen.

64 Hektar Pistenfläche (5 Pisten) sind in dem Areal geplant. "95 Prozent befinden sich auf bestehender Gletscherfläche, fünf Prozent sind Skiwege", erklärt Techniker Thomas Maier.

Ebenso geplant ist ein Skitunnel (600 Meter) im Bereich Rettenbachferner als Zubringer vom Ötztal.

Rubatscher wie Falkner betonen, dass die Verbindung innerhalb bestehender Skigebietsgrenzen passiert. Widerstand ist dennoch vorprogrammiert. Im Koalitionspapier zwischen Grünen und ÖVP sei von maximal einer Überspannung die Rede, erinnert Grünen- Klubchef Gebi Mair: "Das Gebiet ist schließlich sehr sensibel."

29.06.2016, 22:22
Claudia Thurner, Kronen Zeitung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum