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11.12.2016 - 13:05
Foto: dpa-Zentralbild/Patrick Pleul, Christof Birbaumer

Hauskatzen attackierten in Tirol Spaziergänger

07.11.2012, 08:46
Blutende Bisswunden, überall Kratzer, ein gehöriger Schock – wer es mit den "Kampf-Katzen" von Inzing in Tirol zu tun bekommt, dem vergeht das Lachen. Schon im Mai waren die drei aggressiven Miezen über einen Hund samt Herrchen hergefallen, jetzt musste eine Frau nach einer Attacke zum Arzt.

Der Fall sorgte heuer im Mai für einiges Aufsehen, nicht nur in Inzing: Drei offenbar aggressive Hauskatzen waren auf Hundebesitzer Kurt Ebner losgegangen, als er mit seiner Hündin einen Spaziergang machte und dabei an einem Garten unterhalb des Schulgebäudes vorbeikam. Als er die Katzen verscheuchen wollte, verbiss sich eine regelrecht in sein rechtes Bein. Er musste zum Arzt und sich eine Spritze geben lassen.

Katzen griffen erneut Hund und Besitzerin an

Schlimmer erwischte es seinen Vierbeiner: Die Hündin erlitt eine stark blutende Bisswunde am Ohr und war tagelang apathisch. Von einer Anzeige sah Ebner damals ab – wohl, um den Dorffrieden nicht zu gefährden. Doch jetzt haben die "Kampf- Katzen" erneut zugeschlagen: Opfer war eine Nachbarin. "Als ich mit meinem Hund an dem Garten vorbeiging, stürmten die Katzen auf mich zu", berichtet Herta R.

Auch das zweite Opfer sah von einer Anzeige ab

"In Panik nahm ich meinen Hund auf, der 20 Kilo schwer ist, und rannte davon. Trotzdem bissen mich die aggressiven Tiere durch die Daunenjacke und die Jeans hindurch. Ich erlitt Bisswunden an Armen, Beinen und Händen und hatte Angst, zerfleischt zu werden!", sagt die Frau, die einen Schock erlitt und ärztlich behandelt werden musste. "Die Bisswunden schauten aus wie von einem Hund und sind immer noch sichtbar." Von einer Anzeige hat aber auch sie abgesehen.

Amtstierarzt leitete Ermittlungen ein

Bürgermeister Kurt Heel erkannte zunächst keinen Grund zum Einschreiten, obwohl der betreffende Garten neben der örtlichen Schule liegt: Der Vorfall sei zwar bei der Gemeinde gemeldet worden, man habe aber keine Parteistellung. Zuständig sei die Polizei.
Nachdem die "Krone" den Amtstierarzt der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck- Land von der Sache in Kenntnis setzte, wurde die Behörde von sich aus tätig. "Es wird ein Ermittlungsverfahren nach dem Landespolizeigesetz eingeleitet", berichtet Amtstierarzt Josef Öttl. "Erste Instanz ist der Bürgermeister."

Die Polizei gab an, die Katzenbesitzer mittlerweile ausgeforscht zu haben. Bei den Tieren soll es sich um Norwegische Waldkatzen handeln.

07.11.2012, 08:46
Philipp Neuner, Kronen Zeitung/red
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