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10.12.2016 - 07:42

Premier Cameron verteidigt seine Dienstkatze "Larry"

15.11.2011, 13:55
Nachdem Kater "Larry", der seit Mitte Februar als Ratten- und Mäusefänger im Dienst des britischen Premiers David Cameron steht, von englischen Medien zuletzt der Verletzung seiner "Dienstpflichten" bezichtigt wurde, hat ein Sprecher "Rücktrittsforderungen" gegen den Dienstkater jetzt entschieden zurückgewiesen.

Englische Medien werfen dem Tier vor, seine Aufgaben zu vernachlässigen. So soll Larry etwa – statt in der Downing Street 10, dem Amtssitz des britischen Premiers, Mäuse zu jagen – vielmehr häufig im benachbarten St. James's Park gesehen worden sein, wo im Haus des Parkaufsehers die attraktive Katzendame "Maisie" wohnt. Insider berichteten außerdem, der Kater würde lieber schlafen, als die lästigen Nager einzuschüchtern.

Zudem soll nach Informationen der Tageszeitung "Daily Mail" kürzlich bei einem Abendessen Camerons mit wichtigen Politikern des Landes in seinem Amtssitz eine Maus über den Boden gerannt sein. Der Premierminister soll sogar mit einer Gabel nach dem Nager geworfen haben, Hauskater Larry habe des Tier aber ignoriert. "Wo ist Larry, wenn man ihn braucht?", titelten Boulevardzeitungen daraufhin.

Cameron: Kater "ein guter Mausefänger"

Im Juni hatte Cameron gegenüber der BBC erklärt, der Kater sei "ein guter Mäusefänger" und habe seit seinem Einzug in der Downing Street bereits drei Mäusen gefangen. "Larry" habe sich in seinem Zuhause gut eingelebt und sich im Mai, obwohl er "nicht sehr scharf auf Männer" sei, sogar von US- Präsident Barack Obama streicheln lassen.

Larry war erst im Februar aus einem Tierheim an die Downing Street geholt worden (Bericht in der Infobox), um die Hausratten- Plage im und um das altehrwürdige Gebäude einzudämmen. Der vierjährige Kater sollte ausdrücklich kein Haustier für die Familie des Premierminister sein, sondern vor allem seinen Pflichten als Mäusefänger nachkommen, hieß es damals.

Katzen haben in der Downing Street Tradition

Am britischen Regierungssitz haben Katzen Tradition. Larrys Vorgänger "Humphrey" wurde allerdings bereits 1997 in Pension geschickt, angeblich von Tony Blairs Gattin Cherie. Dessen Vorgänger "Wilberforce" soll von der früheren Premierministerin Margaret Thatcher sogar einmal ein Mitbringsel von einer Russland- Reise bekommen haben: eine Dose Fisch. Bis in die frühen 1940er- Jahre gab es unter dem damaligen Premier Winston Churchill ebenfalls eine Katze - und zwar mit dem denkwürdigen Namen "Munich Mouser" (Mäusefänger von München).

15.11.2011, 13:55
wed/AG
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