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Für sechsten Aufstieg in Serie spricht nur wenig

29.04.2016, 07:47

Seit fünf Jahren hat Österreichs Eishockeyteam gegen Slowenien nicht mehr gewonnen, bezog bei Olympia, B- Weltmeisterschaften, in der Euro- Challenge und bei einem Testspiel sechs Niederlagen in Serie mit 9:25- Toren - am Freitag müsste alles anders sein, damit in Kattowitz der sechste Aufstieg in Serie gelingt. Dafür spricht nach dem 0:1 gegen Polen aber nur wenig, auch wenn Teamchef Dan Ratushny fordert: "Wir dürfen nicht negativ sein."

Es war nach Mitternacht, als Ratushny und Sportchef Alpo Suhonen nach der ersten Niederlage im Novotel von Kattowitz aus dem Raum für Videostudien kamen - sie sahen sich nochmals die Fehler an. "Zu wenig Tempo, zu wenig Schüsse von außen, zu wenig Verkehr vor dem Tor", gab Ratushny zu. Der überragende Keeper Starkbaum: "Wir machten zu viele Fehler, unterstützten uns gegenseitig nicht so wie beim Sieg über Italien!" Noch dazu verloren sie mit Komarek den besten Center: Die Bänder in der Schulter sind zwar nicht lädiert, aber die Schmerzen nach dem Bandencheck groß. Er will am Freitag trotzdem spielen. Nichtsdestotrotz probierte Ratushny im Training neue Linien: Haudum als Center mit Lebler und Hofer, die Brüder Geier mit Herburger (nächste Saison bei RB Salzburg), Oberkofler mit Ganahl und Kristler. Vier komplette Sturmlinien gibt es nicht mehr.

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Ein Punkt normal zu wenig

Seit dem 2:3 in Bratislava 2011 siegte nur Slowenien - 3:2 bei der B- WM 2012 in Laibach, bei Olympia 2014 4:0, bei der B- WM 2014 in Goyang 2:0, letztes Jahr bei einem Test 4:3, bei der Euro- Challenge diese Saison 5:1 in Kattowitz 6:2 in Innsbruck. Nur ein Sieg, egal, ob nach regulärer Spielzeit, Verlängerung oder Penaltys, bringt fix den Aufstieg, auf den auch Südkorea noch Chancen hat. Ein Punkt wird zu wenig sein - dann könnte auch Polen Österreich überholen.

29.04.2016, 07:47
Peter Linden, Kronen Zeitung
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