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25.07.2017 - 20:53
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Foto: APA/FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR / Video: Fotokerschi.at

Tausende Hühner sorgten auf A1 für Verkehrschaos

04.07.2017, 14:11

Tausende Hühner sind nach einem Unfall mit einem Geflügeltransporter Dienstag früh auf der Westautobahn (A1) zwischen Asten und Enns umhergelaufen und mussten wieder eingefangen werden. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Wien stundenlang gesperrt. Wegen der vielen Schaulustigen kam es aber auch in Richtung Salzburg zu einem kilometerlangen Stau. Unfallursache dürfte Sekundenschlaf gewesen sein.

Der Lenker des Geflügeltransporters, ein 52- Jähriger aus Amstetten in Niederösterreich, kam kurz vor 5 Uhr im Gemeindegebiet von St. Florian im Bezirk Linz- Land rechts von der Fahrbahn ab und touchierte einen Brückenpfeiler. Er dürfte hinter dem Lenkrad eingenickt sein, berichtete die oberösterreichische Polizei. Der Lenker blieb unverletzt, ein Alkotest verlief negativ.

Foto: Bezirksfeuerwehrkommando Linz-Stadt
Foto: APA/FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR
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Unzählige Transportboxen auf Fahrbahn geschleudert

Bei dem Unfall wurde das Fahrzeug teilweise aufgerissen, unzählige Transportboxen mit Hühnern wurden auf die Fahrbahn geschleudert. Einige Vögel überlebten den Unfall nicht oder wurden verletzt. Tausende Tiere liefen planlos über die Autobahn, die Einsatzkräfte hatten stundenlang alle Hände voll zu tun, um das aufgeregte Federvieh wieder einzufangen. Die Transportbehälter lagen auf einer Strecke von 160 Metern verstreut am Asphalt.

Im Frühverkehr Richtung Wien bildete sich innerhalb kürzester Zeit ein Stau, der laut den Asfinag- Verkehrskameras um 6.15 Uhr schon fünf Kilometer weit zurückreichte. Später wurde er sogar noch 14 Kilometer lang. Die Sperre blieb bis in die Vormittagsstunden hinein aufrecht. Erst gegen 10 Uhr konnten wieder alle drei Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden. Der Stau löste sich daraufhin langsam auf. Auch auf den Ausweichstrecken musste man deutlich mehr Zeit einplanen.

Rettungsgasse funktionierte nicht

Die Bergungsmaßnahmen seien zudem behindert worden, weil die Rettungsgasse nicht lückenlos eingehalten wurde, so der ARBÖ unter Berufung auf die Autobahnpolizei. Aber auch in der eigentlich nicht betroffenen Fahrtrichtung Salzburg staute es - hier wegen der vielen Schaulustigen. In beiden Richtungen kam es im Stau immer wieder zu kleineren Auffahrunfällen.

Foto: APA/FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR
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