Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
21.02.2017 - 16:18
Foto: APA/Hans Klaus Techt

Nowotny: 25.000 Jobs bei Banken in Gefahr

18.12.2015, 14:09

In Österreich gibt es derzeit im Bankensektor etwa 75.000 Jobs. Ein Drittel davon, also rund 25.000, könnte in den nächsten vier bis fünf Jahren wegfallen. Dieses Szenario sei "nicht unrealistisch", sagte Nationalbankchef Ewald Nowotny am Freitag bei der Vorstellung des Finanzmarktstabilitätsberichts. Erst am Dienstag hatte die Bank Austria eine massive Umstrukturierung ihres Filialgeschäfts angekündigt.

Die Beschäftigung in Österreichs Bankenlandschaft schrumpfe, sagte Nowotny. Die Zahl der Filialen hingegen liege seit 2008 relativ stabil bei rund 4200. Damit habe Österreich mit einer Filiale je 2000 Einwohnern immer noch viele Bankstellen.

Banken heuer voraussichtlich profitabler

Die österreichischen Banken haben nach vorläufigen Zahlen heuer ihr Risiko verringert und den Ertrag nach Risikokosten auf 0,6 Prozent gesteigert - wenn nicht noch im zweiten Halbjahr zusätzliche Risken schlagend geworden sind, sagte OeNB- Vizegouverneur Adreas Ittner. Österreich leide weiter an einem überdurchschnittlich großen Bankensektor und einer Konzentration der Risiken in Osteuropa. Dazu komme eine im EU- Vergleich unterdurchschnittliche Kapitalausstattung - jedenfalls im Verhältnis zum Risiko. Und das, obwohl die heimischen Institute ihr Kernkapital seit 2008 um 16 Milliarden Euro aufgestockt und zugleich das Risiko verringert haben.

Die Nationalbank hat auch den Immobiliensektor genau im Auge, um Blasenbildungen rechtzeitig zu erkennen. Eine Überhitzung sei derzeit zwar nicht absehbar, so Chefvolkswirtin Doris Ritzberger- Grünwald und OeNB- Direktor Philip Reading, aber die Nationalbank bemüht sich vorsichtshalber um ein gesetzlich verankertes Durchgriffsrecht, um im Fall des Falles künftig strikte Bedingungen für die Kreditvergabe vorschreiben zu können. Dazu könnte eine Beschränkung der Kredithöhe im Verhältnis zum Einkommen oder im Verhältnis zum Wert der gekauften Immobilie gehören.

Video aus dem Archiv: Nationalbank holt ihr Gold zurück nach Österreich

Video: APA

Lesen Sie auch:

18.12.2015, 14:09
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum