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07.12.2016 - 23:24
"Wanja" und "Hill" trauten sich nicht mehr in den Garten.
Foto: Familie F.

Hunde angeschossen: Polizist unter Verdacht

16.03.2015, 19:18
Schock jüngst in einer Wohnsiedlung im niederösterreichischen Wöllersdorf: Ein Unbekannter hatte auf die zwei im Garten spielenden Hunde von Familie F. geschossen. Die Vierbeiner überlebten knapp. Nun haben die Ermittler einen Hauptverdächtigen: Es ist ein Kollege von ihnen - in dessen Haus wurde ein Waffenarsenal ausgehoben. Der 58-Jährige wurde am Montag "mit sofortiger Wirkung vorläufig suspendiert", sagte Thomas Keiblinger, der Sprecher der Landespolizeidirektion Wien.
Schüsse peitschten im Februar durch eine Siedlung in Wöllersdorf  - ein Unbekannter hatte zwei Kugeln abgefeuert. Im Visier waren die Vierbeiner von Familie F. - ein belgischer Schäfer und ein Dobermann. Die Tiere überlebten knapp.

Die Beamten der Polizeiinspektion Wöllersdorf ermittelten auf Hochtouren - bis die akribische Spurensicherung und die Einvernahmen sie schließlich direkt zu einem ehemaligen, nun in Wien stationierten Kollegen führten.

Verbotene Waffen sichergestellt

Der unweit des Tatortes wohnende, als Eigenbrötler beschriebene Mann streitet alles ab. Doch nach der Hausdursuchung wird er sich vor Gericht verantworten müssen: Neben Munition aus Polizeibeständen stellte man bei ihm auch verbotene Waffen wie eine Pumpgun sicher. Zudem wurde ein Disziplinarverfahren gegen den 58- jährigen Beamten eingeleitet.

Man habe in dem Fall "gut und mit Nachdruck gearbeitet", lobte Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion Niederösterreich die intensiven Ermittlungen und Zeugenbefragungen. Endlich sei ein mutmaßlicher Tierhasser erwischt worden, verwies er auf die im Bundesland aktuell "massive" Häufung von Fällen von Giftködern, denen Hunde zum Opfer fallen: "Wir nehmen das sehr ernst."

Auch im Bezirk Oberpullendorf im Burgenland gab es jüngst Wirbel um einen Polizisten, der in zivil mit seiner Dienstwaffe einen Hund erschoss, der den Dackel seiner Mutter angefallen hatte. 

16.03.2015, 19:18
Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung/red
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