Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
08.12.2016 - 22:44
Foto: dpa

Heuer bereits zwei Islam- Kindergärten geschlossen

12.12.2015, 16:39

Weiterhin für Aufregung sorgen in Wien die islamischen Kindergärten. Wie berichtet, forderte FPÖ- Chef Heinz- Christian Strache die Stadt auf, aufgefallene Einrichtungen sofort zu schließen. "Das passiert bereits jetzt schon", verteidigen sich nun die Verantwortlichen. Heuer wurden bislang zwei Einrichtungen geschlossen.

Der Grund für die Schließungen war allerdings nicht, dass Kinder radikalisiert werden könnten, sondern: "Die Betreiber haben den Bildungsplan nicht eingehalten und gegen bauliche Maßnahmen verstoßen." In sieben Fällen wurde der Antrag auf Eröffnung nicht zugelassen. Zum Vergleich: Vergangenes Jahr ließ die Stadt keinen Kindergarten schließen. In zwei Fällen wurde die Bewilligung abgelehnt.

Mit einem Sechs- Punkte- Plan will die Stadt mit Integrationsminister Sebastian Kurz - wie berichtet - Radikalisierungen vermeiden:

  1. Der Verfassungsschutz soll weiterhin bei jeder Einreichung eines Kindergartens die Eignung des Betreibers überprüfen.
  2. Eine Koordinationsstelle zur Deradikalisierung und Prävention wird geschaffen.
  3. Die Stadt fordert vom Bund mehr Mittel für die Sprachförderung.
  4. Ausbildung der Pädagogen soll verbessert werden.
  5. Ein interreligiöser Bildungsleitfaden soll sicherstellen, dass Religion im Kindergarten nur eine untergeordnete Rolle spielt.
  6. Die Kontrolle soll ausgebaut werden.

"SPÖ an einem sehr wunden Punkt getroffen"

Die Kritik von Kurz in Sachen muslimische Kindergärten, adressiert an die SPÖ, ließ deren Landesparteisekretär Georg Niedermühlbichler nicht unkommentiert. Im Gespräch mit der Austria Presse Agentur beklagte er "Wien- Bashing" der Bundes- ÖVP. Es folgte eine nicht minder scharfe Reaktion des Wiener ÖVP- Chefs Gernot Blümel. Er nannte die Aussagen Niedermühlbichlers "völlig jenseitig" und sieht darin einen "neuen Tiefpunkt".

Die SPÖ sei offensichtlich "an einem sehr wunden Punkt getroffen". Statt berechtigte Kritik an den Schwachstellen in Wien ernst zu nehmen und zu handeln, würden "(Bürgermeist Michael) Häupl, (Stadträtin Sonja) Wehsely, Niedermühlbichler und Co." nur "ihre gekränkte Eitelkeit öffentlich zur Schau" stellen, "in ihrem Trotz verharren" - und "das abgedroschene linke Schreckgespenst namens Schwarz- Blau aus der politischen Mottenkiste" kramen.

Salafisten- Video sorgt für Wirbel im Netz

Gleichzeitig sorgt ein YouTube- Video des Predigers Pierre Vogel für Aufregung im Netz (siehe oben). Demnach müssen bereits Dreijährige im Wiener Kindergarten den Koran lesen.

Lesen Sie auch:

12.12.2015, 16:39
Isabella Kubicek, Kronen Zeitung/AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum