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26.09.2017 - 00:55
In der Linzer Mozartgarage ereignete sich eine Sexattacke.
Foto: Christoph Gantner

Kritik an Polizei: Keine Warnung vor Sextäter

19.06.2017, 06:00

"Der Verdächtige befindet sich in Verwahrung, er wurde in die Justizanstalt eingeliefert. Wir stellen einen Antrag auf Untersuchungshaft", bestätigt Philip Christl von der Linzer Staatsanwaltschaft, dass - wie berichtet - ein mutmaßlicher Vergewaltiger nach einem Überfall in einer Linzer Tiefgarage festgenommen wurde. Zwei weitere Sextäter sind noch flüchtig. Polizeiintern sorgt in diesem Fall die Vorgehensweise für heiße Diskussionen...

Ein Sexüberfall sorgt, wie berichtet , für riesengroße Empörung. Vor allem deshalb, weil er am helllichten Tag in der Mozartgarage mitten in der Linzer City passierte. Der Verdächtige ist ein Slowake (38) aus dem Bettlermilieu. Er soll sein Opfer, eine 35- Jährige, Tage vorher kennengelernt und mehrmals getroffen haben. Der Beschuldigte sagte in der Einvernahme, es sei einvernehmlicher Sex gewesen. Dieser Behauptung schenken die Behörden wenig Glauben.

Beim Tatort Mozartgarage wurde der Verdächtige gestellt und in die Justizanstalt eingeliefert.
Foto: Christoph Gantner



Junges Mädchen in Keller gezerrt
Unbekannt sind aber nach wie vor jene beiden Täter, die am Sonntag, 11. Juni um 5 Uhr früh ein junges Mädchen, das am Weg zum Bäcker war, in der Linzer Dinghoferstraße in einen Keller gezerrt, beraubt, misshandelt und vergewaltigt haben sollen. Es soll sich ebenfalls um Ausländer handeln.

Polizeiintern gibt es heiße Diskussionen.
Foto: BARBARA GINDL / APA /



Keine öffentliche Fahndung
Polizeiintern sorgt die Vorgangsweise in diesem zweiten Sextäter- Fall in der Dinghoferstraße für heiße Diskussionen und Kritik. Auch gestandene Kriminalisten verstehen nicht, warum es keine öffentliche Fahndung und Warnung gab. Die Linzer Kripo sieht das anders, verweist darauf, dass Erhebungen laufen. Wichtig sei, dass es keinen Zusammenhang zwischen den beiden Delikten gibt.


Christoph Gantner, Kronen Zeitung

Nicht sein kann, was nicht sein darf

Zwei Sextäter greifen sich in aller Herrgottsfrüh eine junge Linzerin, vergewaltigen sie. Das Opfer rennt schreiend umher. Die Täter sind entkommen.

Da geht’s nicht um irgendwelche verkorkste Beziehungs- Geschichten oder Sex im Rausch, der am nächsten Tag in der Erinnerung anders aussieht. Das ist ein brutaler Überfall auf offener Straße, der morgen durch die selben Täte wieder passieren kann. Dass es Ausländer gewesen sein sollen, ist zweitrangig.

Und was tut die Polizei? Die hält  hinterm Berg, versteckt sich hinter  Ermittlungstaktik, warnt nicht einmal die Bevölkerung! Ist es nicht vielmehr so, dass öffentlich  nicht sein kann, was nicht sein darf?


Kommentar von Markus Schütz

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