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10.12.2016 - 11:36
Die Spitalsärzte sind streikbereit, Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely will aber nicht nachgeben.
Foto: ANDI SCHIEL, Peter Tomschi

Wehsely: "Es gibt keinen Grund für Ärzte- Streik"

23.08.2016, 16:55

Wegen der Einsparungen bei Nachtdiensten wollen 93 Prozent der Wiener Spitalsärzte streiken. SPÖ- Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely zeigt kein Verständnis für Kampfmaßnahmen: "Wir haben heute mehr Mediziner als vor einem Jahr und wir zahlen ihnen mehr Gehalt. Es gibt keinen Grund für Streik."

Und Wehsely attackiert die Ärztekammer frontal: "Sie nimmt die Patienten in Geiselhaft!" Kammer- Chef Thomas Szekeres weist das brüsk zurück: "Dass es nur glückliche Ärzte gibt, die wir aufhetzen, ist absurd. Die Umfrage belegt ja, die Unzufriedenheit ist sehr groß."

"Akutfälle werden natürlich versorgt"

Denn Überstundenreduktion und ein neues Arbeitszeitmodell (mehr Mediziner am Tag, weniger in der Nacht) würden eine Verminderung der ärztlichen Krankenhaus- Tätigkeiten "um ein Drittel" bedeuten. Die Rahmenbedigungen dafür - mehr Kassenstellen, Ausbau der Notfallambulanzen - gebe es jedoch nicht.

Am Mittwoch entscheiden die Personalvertreter über die nächsten Schritte. Bis hin zur Arbeitsniederlegung und Schließung von Abteilungen. "Akutfälle werden natürlich weiter versorgt", erklärt Szekeres.

Der Präsident der Wiener Ärztekammer, Thomas Szekeres, will nachverhandeln.
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

Viel Kritik an Wehsely

Die Gesundheitssprecherin der FPÖ, Dagmar Belakowitsch- Jenewein, fordert die rasche Ablöse der SPÖ- Stadträtin: "Wehsely ist die Totengräberin des Wiener Gesundheitswesens." Die ÖVP schlägt einen Runden Tisch mit Experten vor, einberufen durch Bürgermeister Michael Häupl. "Mit der derzeitigen Pattstellung kommen wir nicht weiter", meint Landtagsabgeordnete Ingrid Korosec.

Die NEOS kritisieren, Wehsely tue "diesen deutlichen Warnruf des Personals" als reines Wahlkampfgetöse ab. "Jetzt nicht auf die Ärzte zuzugehen wäre fokussierte Unintelligenz", so die Pinken.

23.08.2016, 16:55
Alex Schönherr, Kronen Zeitung
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