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06.12.2016 - 23:15
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

Verdächtiger (47) wollte sich selbst richten

29.09.2016, 10:29

Jener 47- jährige Wiener, der Anfang der Woche seine 53 Jahre alte Lebensgefährtin mit mehreren Messerstichen getötet haben soll, nach der Tat die Flucht antrat und verschwunden war, hat offenbar versucht, seinem Leben ein Ende zu setzen. Laut "Krone"- Informationen nahm der Verdächtige eine Überdosis an Tabletten zu sich. Er wurde jedoch gefunden und liegt derzeit im Krankenhaus im künstlichen Tiefschlaf.

Die Tat hatte für großes Entsetzen gesorgt. Dienstagfrüh entdeckten die Mutter der 53- Jährigen sowie die Mutter des 47- Jährigen die Leiche der Frau im Schlafzimmer einer Wohnung in der Laxenburger Straße.  Die Tote wies mehrere Stichwunden auf, zwei Messer steckten noch in ihrem Oberkörper, zudem fanden sich am Hals auch Würgemale.

Die Leiche der 53-Jährigen wurde zur Obduktion in die Gerichtsmedizin gebracht.
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

Vom 47- Jährigen fehlte zunächst jede Spur. Die Polizei begann sofort mit der Fahndung nach dem dringend Tatverdächtigen, vorerst jedoch ohne Erfolg.

In diesem Haus im Wiener Bezirk Favoriten kam es zur Bluttat.
Foto: Andi Schiel

Donnerstagfrüh gab die Polizei dann bekannt, dass der 47- Jährige bereits am Dienstagvormittag gegen 10 Uhr - also nur rund eineinhalb Stunden nach dem Fund der Leiche seiner Freundin - im Innenhof einer Wohnhausanlage entdeckt worden sei. Passanten fanden den Reglosen und alarmierten umgehend die Rettung.

Foto: Andi Schiel

Verdächtiger erst später von Krankenhauspersonal erkannt

Der Verdächtige wurde ins Spital gebracht, wo dem Krankenhauspersonal jedoch offenbar noch nicht klar war, um wen es sich bei dem Patienten handelte. Erst als Fotos des Flüchtigen auftauchten, wurde er erkannt - am späten Mittwochabend gegen 22.30 Uhr verständigten die Krankenhausmitarbeiter die Polizei.

Mittlerweile befindet sich der 47- Jährige außer Lebensgefahr, eine Befragung ist vorerst jedoch nicht möglich. Abschiedsbrief wurde bislang keiner gefunden.

29.09.2016, 10:29
krone.at/AG
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