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25.06.2017 - 11:33
Der designierte US-Innenminister Ryan Zinke
Foto: APA/AFP/KENA BETANCUR

Ex- Marines- Kommandant wird Trumps Innenminister

14.12.2016, 13:39

Der künftige US- Präsident Donald Trump hat sich laut Angaben aus seinem Team für den ehemaligen Marineinfanterie- Kommandanten Ryan Zinke als neuen Innenminister entschieden. Der 55- jährige Republikaner werde als Chef des Ressorts nominiert, sagte ein hochrangiger Vertreter des Trump- Teams in der Nacht auf Mittwoch. Zinke sitzt derzeit für den Bundesstaat Montana im US- Repräsentantenhaus.

Dort hatte er sich für die Lockerung von Umweltauflagen starkgemacht. Das Innenministerium hat die Kontrolle über rund ein Fünftel der gesamten öffentlichen Flächen der Vereinigten Staaten. Trump will auf Staatsgebiet verstärkt Ölbohrungen und Bergbau erlauben.

Auch wenn sich Zinke im Wahlkampf früh hinter Trump gestellt hatte, kam seine Nominierung dennoch überraschend. Zuletzt war etwa die Kongressabgeordnete Cathy McMorris Rodgers nach einem Treffen mit Trump als potenzielle Innenministerin gehandelt worden. Einige Republikaner hatten wiederum andere Pläne mit Zinke: Er hätte 2018 gegen den demokratischen Senator von Montana, Jon Tester, ins Rennen gehen sollen.

Ex- Präsidentschaftskandidat Perry als Energieminister

Mittwochmittag wurde offiziell bekannt, dass der frühere Gouverneur von Texas, Rick Perry, Energieminister im Trump- Kabinett werden soll. Perry werde daran mitwirken, die USA unabhängig von der Energie anderer Länder zu machen, so Trump. Der 66- Jährige soll nun just jenes Ministerium leiten, das er 2011 als Bewerber der Republikaner für die Präsidentschaftskandidatur auflösen wollte. Allerdings konnte er sich in einer Live- Debatte nicht an den Namen des Ministeriums erinnern: Er wolle die Ministerien für Handel und Erziehung auflösen, aber das dritte falle ihm leider nicht ein, sagte er damals. Dieser bis heute viel zitierte Lapsus warf Perry aus dem Wahlkampf.

Rick Perry, Trumps Mann im Energieministerium
Foto: ASSOCIATED PRESS

Perry versuchte sich auch als Bewerber im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Er war im September des Vorjahres freilich der erste der 17 Kandidaten, der aufgab. Als Gouverneur von Texas setzte Perry eine extrem konservative Agenda durch.

Am Dienstag hatte sich Trump bei der Zusammenstellung seines Kabinetts bereits über Bedenken in den eigenen Reihen hinweggesetzt und den Chef des weltgrößten Energiekonzerns ExxonMobil, Rex Tillerson, als seinen Außenminister benannt. Tillerson verfügt über enge Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin und hat wie Trump noch nie ein politisches Amt ausgeübt.

Redaktion
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