Grundsätzlich interessiere es Messner in keiner Weise, wie schnell jemand auf einen Berg steige. Das habe nichts mit Bergsteigen im eigentlichen Sinn zu tun, sondern sei bestenfalls "Pistenalpinismus". Stangl wähle ausschließlich Routen, die von anderen bearbeitet worden seien. Natürlich sei sein Vorhaben eine ambitionierte sportliche Leistung gewesen, es ändere aber nichts daran, dass der Steirer in seiner gesamten Karriere niemals eine anspruchsvolle Route gewählt habe.
"Zugetraut habe ich es ihm schon"
Messner sei bis zur Bekanntgabe der Fälschung davon überzeugt gewesen, dass es Stangl tatsächlich am 13. August geschafft habe. Der Steirer sei ja in guter körperlicher Verfassung und verfüge über eine ausgezeichnete Kondition: "Zugetraut habe ich es ihm schon." Letztendlich stehe er der ganzen Sache aber gleichgültig gegenüber: "Das sollen sich die Skyrunner untereinander ausmachen", sagte der Südtiroler.
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