Am Boden, am Regal, in allen Ritzen und Ecken, auf den Vorhängen, am Fernseher und selbst auf den Matratzen und auf Pflanzenblättern – Hausstaub findet sich schier überall und leistet auch häufig den engagiertesten Putzversuchen hartnäckig Widerstand.
Hausstaub findet sich in jeder Wohnung und die Quellen für seine Entstehung sind vielfältig: So gelangt Staub z.B. durch geöffnete (oder undichte) Fenster in den Wohnraum, aber auch Menschen und Haustiere sind eine eigene Staubquelle für sich.
Und so findet sich unter dem eher trivialen Sammelbegriff "Staub" so gut wie alles, was ganz und gar nicht appetitlich ist: von abgestorbenen Hautschuppen von Mensch und Tier über verschiedenste Haare, Gesteinskörnchen von der Straße, Pflanzenteilchen, verschiedene Schadstoffe (z.B. Biozide, Schwermetalle), bis hin zu Bakterien, Viren, Schimmelpilzen und toten sowie lebenden Hausstaubmilben einschließlich deren Ausscheidungen.
Vor allem Letztere, die Hausstaubmilben, sind verantwortlich für die sogenannte Hausstaub- Allergie, die sich mit geröteten, juckenden Augen, trockenen Schleimhäuten und häufigem Niesen äußern kann.
Besonders unschön wird es dann, wenn sich Fasern und Haare zu größeren Staubgebilden zusammenklumpen.
Staub ist zu jeder Jahreszeit unvermeidbar und störend, in der Heizsaison kommt jedoch noch dazu, dass die warme Heizungsluft den Staub so richtig durch die Wohnräume wirbeln kann. Es lohnt sich also, im Kampf gegen den Staub nicht zu resignieren, sondern zu versuchen, ihn zumindest größtenteils in den Putz- Griff zu bekommen.
Die wichtigste Regel im Kampf gegen den Hausstaub besteht in einer konsequenten und regelmäßig durchgeführten Entfernung. Derart beugt man auch einer zu starken Vermehrung der Staubmilben vor und verbessert so ganz allgemein das Wohlbefinden in den Räumen.
Wie viel Staub sich ansammelt und vor allem, wie dicht er sich entwickelt, hängt davon ab, wie oft und wie professionell bzw. gründlich der Staub entfernt wird. Mindestens einmal in der Woche – so die einschlägigen Empfehlungen - sollte daher gründlich Staub gewischt werden.
Das Problem dabei: Wer ist schon leidenschaftlicher Staubwischer? Denn kaum gewischt, scheint der Staub auch schon wieder da zu sein.
Tipp: Besonders in der Heizsaison auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit achten, denn Staub mag ganz allgemein keine Feuchtigkeit. Je trockener, desto wohler fühlt er sich und desto ungehinderter kann er sich verbreiten.
Aber auch Pflanzen kann man unterstützend zur Staubvernichtung einsetzen. So sind z.B. Farne oder aber auch Orchideen besonders gut geeignet, da sie über eine raue Blattoberfläche verfügen, die den Staub aus der Luft förmlich anziehen.
Staubwischen ist das Einfachste der Welt – oder doch nicht? Denn bezüglich der Frage, wie man am besten Staub entfernt, scheiden sich die Haushalts- Geister: Schwören die einen auf das feuchte Wischen, da dadurch kein Staub aufgewirbelt wird, warnen die anderen eindringlichst: Ja nicht feucht wischen, da damit der Staub nur verschmiert wird. Besser mit Mikrofaser- , Spezialtüchern oder allenfalls auch mit Straußenfedernwedel arbeiten.
Ähnlich verhält es sich mit Reihenfolge staubwischen und staubsaugen. Für das abschließende Staubsaugen spricht, dass beim Staubwischen immer wieder Staub auf den Boden sinkt, der dann entfernt wird. Dagegen wird von Putz- Sachverständigen gehalten, dass das Staubsaugen den Staub vom Boden aufwirbelt und dann wiederum im Raum verteilt ...
Fazit: Einfach ausprobieren, womit man selbst die besseren Ergebnisse erzielt!