Draußen pfeift der kalte Wind, in der hoffentlich gemütlich- warmen Stube ist Relaxen pur angesagt. Richtiges Wohlfühlen kommt aber nicht auf, wenn unnötig hohe Heizkosten durch veralterte Fenster das Haushaltsbudget belasten oder ungesunde und ständige Zugluft das körperliche und seelische Wohlempfinden stört.
Ob man sich in einem Raum wohlfühlt oder nicht, wird im Wesentlichen von vier Faktoren bestimmt. Diese großen "vier Raumklima- Gestalter" sind die Lufttemperatur, die Temperatur der umgebenden Bauteile (Boden, Wand, Decke und Fenster), die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung im Raum.
Veralterte Fenstersysteme bringen mit sich, dass es dauernd "zieht". Diese Zugluft ist im Herbst und Winter gleich aus mehreren Gründen unerwünscht. Zum einen ist Luft zwar ein schlechter Wärmeleiter, aber bewegte Luft kann dennoch Wärmeenergie mitnehmen. Laut "die umweltberatung" können die Energieverluste pro Quadratmeter undichter Altfenster bis zu fünfmal höher sein als die Energieverluste der Außenmauern. Die finanzielle Folge alter Fenster daher: erheblich höhere Heizkosten.
Ganz abgesehen von der finanziellen Seite beeinträchtigt Zugluft aber auch das körperliche Wohlbefinden. Untersuchungen zeigen zum Beispiel, dass Menschen selbst bei angenehmen 22 Grad Raumtemperatur bei gleichzeitiger konstanter Zugluft frieren können.
Zusätzlich verschlechtert Zugluft ganz allgemein die Qualität des Raumklimas und kann auch für eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden verantwortlich sein (z.B. Nacken- und Rückenschmerzen, Erkältungssymptome etc.).
Zweifellos können die modernen Fenstersysteme eine ganze Menge: Als wahre Hightech- Produkte sorgen sie mit Doppel- oder sogar Dreifachverglasung inklusive weiterentwickelter Glasmaterialien und bis zu dreimal umlaufenden Dichtungen für eine unmittelbar wirksame Energieeinsparung und daher mitunter drastisch verringerte Heizkosten. Auch die lästige Zugluft gehört mit solchen Fenstern endgültig der Vergangenheit an.
Gesagt werden muss aber auch, dass diese hohe Luftdichtige auch Nachteile mit sich bringt: So kann vor allem der Wasserdampf das Haus bei geschlossenen Fenstern nicht mehr verlassen (Schimmel!) und wer eine Gastherme/- heizung besitzt, muss dafür Sorge tragen, dass ausreichend frische Luft für einen reibungslosen Betrieb zur Verfügung steht.
Tipp: Bei neuen Fenstern bewusst regelmäßig und mehrmals täglich für einige Minuten bei vollkommen geöffneten Fenstern lüften oder mit einer Lüftungsanlage für stets ausreichend frische Luft sorgen.
Auch wenn sie meist gefördert werden: Alles in allem sind neue Fenster nicht gerade eine billige Sache. Daher sollte man sich unbedingt Zeit für eine ausreichende Vorab- Information und für die Entscheidung selbst nehmen. Einige Tipps:
Selbst wenn sich die Investition in neue Fenster mittelfristig rechnet und Sinn macht – nicht jeder hat auch unmittelbar das nötige Geld für die Anschaffung neuer Fenstersysteme parat. Wer also den Tausch der alten Fenster noch aufschieben will oder muss, der kann mit einigen relativ einfachen Maßnahmen zumindest für Besserung sorgen: