Man ist ja leider nie zufrieden mit dem, was man hat: Boomen in Asien alle Arten von diversen Bleichcremes, so steht bei uns bei vielen gerade jetzt in den kalten Wintermonaten gebräunte Haut hoch im Kurs.
Und so können sich die Betreiber von Sonnenstudios über kräftige Umsatzzahlen freuen. Der rege Betrieb kann aber die Besucher solcher Studios auch ganz schön nerven: Wartezeit ist häufig angesagt. Inklusive Anfahrt, Duschen und Umziehen können sich die wenigen Sonnenminuten aus der Röhre rasch mit einer Stunde oder mehr zeitlich zu Buche schlagen.
Ein Heimsolarium bietet den Vorteil, dass man sich jederzeit und ohne viel großen Aufwand entspannen und auch bräunen kann. Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass es im Regelfall doch Qualitätsunterschiede zwischen den Geräten für den Hausgebrauch und denen in professionellen Studios gibt. Zumindest dann, wenn sich die Investition in die künstliche Sonne in einem überschaubaren Rahmen halten soll. Zusätzlich sind auch noch der Platzbedarf und der Pflegeaufwand zu berücksichtigen.
So verlockend die Vorstellung des eigenen Bräunungsgerätes auch sein mag – vor der Anschaffung sollte man vor einer ehrlichen Rechnung nicht die Augen verschließen: So fallen zusätzlich zu den Anschaffungskosten auch regelmäßige Wartungskosten für die Röhren an, die schon aus gesundheitlichen Gründen stets in einwandfreiem Zustand sein müssen.
Achtung: Bei vielen, vor allem auch höherklassigen Geräten ist der Austausch der Röhren nicht mehr einfach selbst durchzuführen!
Dazu kommen noch Stromkosten für den Betrieb und auch bei der Pflege, vor allem bei der regelmäßigen hygienischen Reinigung des Gerätes darf nicht gespart werden.
Und: Ob Heimsolarium oder Sonnenstudio, medizinische Aspekte, wie z.B. die Schonung der Haut, dürfen bei keinem künstlichen Bräunungsgang vergessen werden. Im Zweifelsfall vorab den Arzt befragen.
Sind Jugendliche im Haushalt, so sollten aus gesundheitlichen Gründen dieselben gesetzlichen Einschränkungen, die es auch für die Sonnenstudios gibt, eingehalten werden: Jugendliche unter 18 Jahren ist der Besuch von kommerziellen Sonnenstudios verboten.
Heimsolarien werden heute in allen Formen, Arten, Größen und natürlich auch in den verschiedensten Preisklassen angeboten. Neben der Kostenfrage spielt auch der zur Verfügung stehende Platz eine große Rolle und wer keinen eigenen großzügigen Wellness- Bereich zur Verfügung hat, wird schon recht bald an räumliche Grenzen stoßen.
Im Trend liegen daher sogenannate mobile Ganzkörpergeräte, die laut Hersteller- Versprechen nach Gebrauch leicht zusammengeklappt und notfalls auch unter dem Bett verstaut werden können.
In der Praxis verhält es sich allerdings recht häufig wie mit den mobilen Fitness- Geräten: Im Alltag ist es oft zu mühsam, das Gerät hervorzuholen und es aufzustellen. Und so ist ein Schicksal dieser mobilen Bräunungsgeräte als mehr oder weniger gut versteckte Staubfänger nicht ganz auszuschließen.
Tipp: Super- Schnäppchen kann man daher mit gebrauchten Geräten (kaum bis gar nicht benützt) machen!
Relativ preiswert und auch viel weniger aufwendig sind die Gesichts- und Oberkörperbräuner. Hier gibt es schon Angebote ab ca. 25 Euro. Aber Achtung: Schließlich geht es um die Gesundheit der Haut und daher sollte man unbedingt auf die Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards achten. Und das billigste ist nicht immer auch das beste Gerät.
Ganz allgemein kann gesagt werden, dass Experten Besonnungslampen mit 25 Watt Leistung für eine sanfte und schonende Bräunung der Haut empfehlen. Bei einem Abstand von ca. 50 cm besonnen diese Geräte den Oberkörper vom Kopf bis zum Dekollete. Gleichmäßigere Bräunungsergebnisse werden meist mit aufklappbaren Seitenteilen erzielt.
Tipp: Beim Kauf auf Zeitschaltuhren achten, da so das Risiko überlanger Bestrahlung und gesundheitlicher Risken vermieden bzw. eingeschränkt wird.