Dusch- und Badespaß im Edeldesign

11.06.2010, 16:02
Dusch- und Badespaß im Edeldesign (Bild: Artweger)
Foto: Artweger
Und jetzt eine erfrischend- kühle Dusche! An heißen Sommertagen zählt dies zu den Lieblingssehnsüchten der hitzegeplagten ÖsterreicherInnen. Doch nicht nur im Sommer hat das Duschen Hochsaison: Wie ganz Mitteleuropa wird auch Österreich immer mehr zu einem Land der Duscher. Übrigens: Warmduscher. Dafür ist gleich eine ganze Reihe von Gründen verantwortlich, nicht zuletzt aber auch häufig der Platzmangel in heimischen Badezimmern.

Es geht schnell und ist gleichermaßen anregend wie entspannend. Duschen kann weit mehr, als nur den Körper reinigen. Die kalte Dusche kostet zwar einiges an Überwindung, vertreibt aber zuverlässig (zumindest für den Moment) Müdigkeit und so manche unangenehme Folge einer durchgefeierten Nacht. Duschen macht aber auch glücklich. Das ist sogar wissenschaftlich bestätigt, denn Psychologen der Universität Wien haben nachgewiesen, dass genussvolles Duschen mit warmen Wasser im Gehirn Glückhormone, so wie es auch beim Joggen der Fall ist, produziert. Also, in Sachen Glück eine echt brauchbare Alternative zum morgendlichen Dauerlauf!

Zusätzlich gesteigert und gesteuert werden kann der Duschspaß noch durch die Verwendung bestimmter Öle und Lotionen. Dann wirken gleich drei Einflüsse auf Körper und Seele: Der mechanische Reiz des Wassers, der thermische Reiz der feuchten Wärme und der automatische Reiz der ätherischen Öle. Auch technische Hilfsmittel, wie etwa eigene Massagebrausen mit integriertem Licht, tragen viel zur Steigerung eines gesunden Duschvergnügens bei.

Die Kehrseite der Medaille…

Doch selbst beim so simpel erscheinenden Duschen gibt es einige Punkte zu beachten, damit die Reinigung auch wirklich sauber ist – und nicht zu teuer wird.

An oberster Stelle steht die Hygiene. „Ist doch sowieso immer sauber“, meinen die meisten zu Recht. Doch Tatsache ist, dass in den meisten Duschkabinen auf relativ engem Raum mit viel warmem bzw. heißem Wasser gepritschelt wird.

Besonders mit der Duschbrause nehmen es viele nicht so genau. Das gute Stück bleibt in vielen heimischen Duschkabinen jahrelang, ohne ausgetauscht zu werden. Duschköpfe können sich allerdings zu wahren Bakterienschleudern entwickeln: Denn Bakterien lieben die warme und dunkle Umgebung im Inneren der Brauseköpfe. Vor allem bei immungeschwächten Personen kann dies im Ernstfall zu einer Lungenentzündung führen. Besonders dann, wenn der Warmwasserboiler nur auf 45 Grad gestellt wird und längere Zeit (z .B. im Urlaub) kein warmes Wasser benützt wird. Besser ist es, den Boiler auf mindestens 75 Grad einzustellen und vor der ersten Dusche nach einem Urlaub zunächst einmal das Wasser ablaufen zu lassen (gilt übrigens auch für Waschbecken). Spar- Tipp: Das Wasser kann aufgefangen und als Gießwasser verwendet werden – so wird nichts verschwendet.

Beim Duschen mit warmem Wasser entsteht auch viel Dampf und Luftfeuchtigkeit. Gründliches Lüften nach jeder Dusche ist also oberstes Gebot, will man z. B. Schimmel im Bad vermeiden.

Kein Wasser und Geld verschwenden

In vielen Haushalten steht der Energieverbrauch für das Warmwasser gleich an zweiter Stelle nach dem Heizen. Und so ein ausgiebiges Duschen ist keinesfalls billiger als ein Vollbad. Beim Duschen steckt also ein großes Sparpotential – konkreten Berechnungen zufolge bis zu 340 Euro pro Jahr und Haushalt.

Am Markt gibt es mittlerweile verschiedenste Modelle sogenannter „Sparbrausen“, wobei allerdings die Einsparungspotentiale von Modell zu Modell sehr unterschiedlich sind. Fließen durch einen üblichen Duschkopf jede Minute rund sechszehn bis achtzehn Liter Wasser, so kann ein Sparmodell diesen Verbrauch auf rund acht Liter vermindern. Und zwar ohne, dass das Duschvergnügen verloren geht. Bei Tests hat sich gezeigt, dass die meisten Duscher den Unterschied zwischen herkömmlichen Modellen und Sparbrausen gar nicht merken. Beim Duschen, in den Betriebskosten allerdings deutlich. Eine Überprüfung der eigenen Dusche im Hinblick auf Wasserverbrauch ist also allemal lohnend.

Tipp: Der „Putzeimertest“, der ganz einfach selbst durchzuführen ist. Dazu braucht man einen leeren Zehn- Liter- Wassereimer, eine Uhr mit Sekundenzeiger und die eigene Brause. Die Brause wird in den Wassereimer gelegt, der Wasserhahn voll (!) aufgedreht und eine Minute gestoppt. Danach wird die Wassermenge im Eimer gemessen. Ist der Eimer bereits vor der Minute übergelaufen, ist es höchste Zeit für die Anschaffung eines Sparmodells. In diesem Fall: Test mit 30 Sekunden wiederholen und die gemessenen Liter mal zwei rechen: Das ergibt dann den tatsächlichen Wasserverbrauch pro Minute. Faustregel: Liegt der Wasserverbrauch über acht Liter, lohnt sich ein Austausch allemal!

Zwei in einem und alles ist möglich

Dass Duschen immer beliebter wird, hängt aber nicht zuletzt auch damit zusammen, dass unsere Badezimmer immer kleiner werden und für Badewanne UND Duschkabine einfach kein Platz bleibt. Nicht, dass wir Baden in der Wanne nicht mögen würden. Denn auch das hat viele Vorteile.

Die Alternative liegt oft im sogenannten „Duschen in der Wanne“, wobei hier eine, meist aufklappbare oder verschiebbare, Duschwand aus Plastik oder ein einfacher Duschvorhang aufrechten Duschspaß ohne Überschwemmungen sicherstellen sollen.

In der Theorie. Denn in der Praxis ist Duschen in der Wanne alles andere als ein entspanntes Vergnügen. Eine Lösung bieten die relativ neuen „Zwei in einem“- Kombinationen. Eine besonders innovative Variante stammt von Bad- Profi „Artweger“. Im Mittelpunkt des Designs von Badewanne und Dusche steht eine Einstiegtür, über die man leicht in die Dusche einsteigen kann. Beim Vollbad- Genuss schließt diese Türe absolut dicht, ein eigener Sicherheitsverschluss mit Niveausensor stellt überdies sicher, dass die Duschtüre nicht geöffnet werden kann, solange noch Wasser in der Wanne steht.  

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