So, 21. Jänner 2018

Kampf im Web

21.08.2007 12:59

Rebellen bitten auf YouTube um Spenden

Die philippinische Rebellengruppe Abu Sayyaf hat jetzt das Internetforum YouTube für ihre Zwecke entdeckt. In zwei arabischsprachigen Videos (Links zu den Videos in der Infobox) auf der beliebten US-Website werben die islamistische Abu-Sayyaf-Aktivisten um Unterstützung für ihren Kampf und bitten reiche Spender um Hilfe, sagte ein Sprecher der philippinischen Armee am Dienstag in Manila.

Für die philippinischen Militärs handelt es sich bei den beiden Aufrufen, die den Titel "The Filipino Lions Are Coming" tragen, um einen "verzweifelten Akt" der Rebellen. So kämen in einem der Videos statt der neuen Führung der Rebellen der gestorbene Abu-Sayyaf-Gründer Abdurajak Janjalani sowie dessen ebenfalls toter Bruder Khadaffy Janjalani zu Wort, sagte der Armee-Sprecher.

Von den USA und der philippinischen Regierung wird die Abu Sayyaf als Teil des Terrornetzwerks Al Kaida angesehen. Die Gruppe wird für eine Reihe von Bombenanschlägen auf den Philippinen sowie für die Entführung von Christen, Ausländern und Missionaren verantwortlich gemacht. Im April 2000 brachten Abu-Sayyaf-Rebellen 21 Menschen in ihre Gewalt, darunter auch deutsche Touristen, die Monate später freigelassen wurden.

Foto: YouTube

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Für den Newsletter anmelden