Do, 23. November 2017

Stau in Linz

16.10.2017 16:25

Trotz Chaos auf Straßen fehlt weiter ein Konzep

In Linz staut’s an allen Ecken und Enden! Auf der Unteren Donaulände wird die Geduld der Autofahrer täglich auf die Probe gestellt. Vielen reicht’s! Die Kritik an FP-Verkehrsstadtrat Markus Hein wird immer lauter. Auch, weil die fürs Frühjahr versprochenen Leitlinien für ein Verkehrskonzept auf sich warten lassen.

"Das Gesamtkonzept ist seit 16 Jahren im Gespräch. Da kommt es auf ein paar Monate auch nicht mehr an", hat FPÖ-Infrastrukturstadtrat Markus Hein wenig für die Kritik am Ausbleiben der Leitlinien über. "Wichtig ist, dass das Konzept umsetzbar ist und nicht aus Lippenbekenntnissen besteht", rechnet Hein mit Ergebnissen in den nächsten Monaten. Die Zusammenarbeit mit dem Land laufe gut.

Besserung wird frühestens 2020 erwartet
"Fakt ist aber, dass der Verkehrsstadtrat säumig ist", bezieht sich ÖVP-Klubchef Martin Hajart auf einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss. Ärgerlich ist für Hajart sowie für den Grünen-Verkehrssprecher Klaus Grininger das Nadelöhr beim Lentos. Richtung Nibelungenbrücke wird die Untere Donaulände wegen einer Bushaltestelle auf eine Spur zusammengelegt, dann wieder zweispurig geführt. Auch bei geringerem Verkehrsaufkommen staut es sich hier. Hajart: "Ein Verkehrsplaner muss die Engstelle unter die Lupe nehmen. Es gibt sicher Möglichkeiten, das Problem zu lösen." Hein: "Baulich geht da gar nichts. Eine Besserung wird es frühestens 2020 geben, wenn die Eisenbahnbrücke fertig gebaut ist!"

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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