Do, 23. November 2017

Sasa Schwarzjirg:

11.08.2017 15:19

Auch ich wurde Opfer einer Sex-Attacke

Er habe ihr unter den Rock gefasst und ihr auf den nackten Po gegrapscht. Das gab Taylor Swift jetzt vor Gericht zu Protokoll, als sie nach der sexuellen Belästigung durch einen Radio-DJ bei einem ihrer Auftritte gefragt wurde. Dass unsittliche Übergriffe aber auch bei uns keine Seltenheit sind, davon kann Adabei-TV-Moderatorin Sasa Schwarzjirg ein Liedchen singen. Auf Facebook berichtet sie nun, wie auch sie Opfer einer Sex-Attacke wurde.

"In den ersten Bruchteilen einer Sekunde glaubte ich mich zu täuschen - aber seine Hand blieb auf meiner Arschbacke." Taylor Swift ließ vor Gericht in Denver keinen Zweifel daran, dass sie von Ex-DJ David Mueller bei einem gemeinsamen Foto vor vier Jahren unsittlich berührt wurde. Der Fall geht gerade durch die Medien. Die Sängerin hat den Radio-Mann wegen Missbrauchs und Körperverletzung verklagt.

Dass solche sexuellen Übergriffe durchaus keine Seltenheit sind, das weiß auch unsere Kollegin Sasa Schwarzjirg zu berichten. Durch den aktuellen Fall der 27-jährigen Sängerin angeregt - und vor allem auch durch "diese blöden Kommentare, dass Grapschen ja nicht schlimm sei und sie nur Publicity suche" - meldete sich die Adabei-TV-Moderatorin jetzt auf ihrer Facebook-Seite zu Wort.

"Er hat mir unter den Rock gegriffen"
"Sexuelle Belästigung: Auch mir ist das mal passiert. WÄHREND einem Interview hat mir der Reiseveranstalter damals unter den Rock gegriffen und an meinem Höschen gefummelt", berichtet Sasa. "Ich hab das Interview allen Ernstes weitergeführt. So jung und blöd war ich, ihm nicht gleich eine runterzuhaun."

Besonders schlimm für sie: "Konsequenzen hatte es keine. Klar, der Veranstalter war zahlender Kunde damals bei dem Sender und vor allem von meiner Sendung. Ich war schockiert." Nur das Red Bull Media House, für das sie zeitgleich gearbeitet hatte, habe sich nach dem Vorfall solidarisch gezeigt, so unsere Society-Reporterin weiter: "Ihre Kooperation, die nichts mit der vom Sender zu tun hatte, beendeten sie sofort."

Ohne Folgen sei dies jedoch nicht geblieben, wie sie sich zurückerinnert: "Besagter Veranstalter bedrohte mich damals dann per Telefon, ich solle gefälligst den Mund halten. Hab ich dann auch. Ich dummes, dummes, junges Ding."

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden