Mo, 21. Mai 2018

Streunende Katzen

07.08.2017 09:48

Tiroler Tierschützer: "Kastration gegen Tierleid"

Kastration von Streunerkatzen als Gebot der Stunde! Nur so kann eine Überpopulation der Katzen und Tierleid verhindert werden. Das ist eine der Botschaften des Tierschutzvereins für Tirol 1881 zum Weltkatzentag, der morgen ist. Seit Jahren kümmert man sich um flächendeckende Kastration von Streunerkatzen.

Im Jahr 2015 wurden im Rahmen des Wildkatzenkastrationsprogrammes des Tierschutzvereins für Tirol 1881 insgesamt 464 Katzen kastriert, im Vorjahr lag die Zahl der Kastrationen bei 567 Tieren. Im ersten Halbjahr 2017 wurden erneut 257 Katzen kastriert und wieder in die Freiheit entlassen. Die Wichtigkeit dieses Programmes stellen die Verantwortlichen in den Mittelpunkt des Weltkatzentages am Dienstag.

12.000 Nachkommen pro Katzenpaar
Ohne das Wildkatzenkastrationsprogramm würde sich die Population unkontrolliert und extrem erhöhen. Eine Katze ist nämlich bereits nach vier bis fünf Monaten geschlechtsreif und kann bis zu dreimal im Jahr einen Wurf Babys zur Welt bringen. Ein einziges Katzenpaar kann nach fünf Jahren über 12.000 Nachkommen haben.

Streunende Katzen dem Tierschutz melden!
Darum auch der dringende Appell an die Tiroler Bevölkerung: Wer irgendwo unkontrolliert streunende und "wilde" Katzen beobachtet, soll dies unbedingt beim Tierschutzverein für Tirol melden. Außendienstmitarbeiter gehen jedem einzelnen Fall nach. Der Tierschutzverein übernimmt die Kosten, die sich durchschnittlich pro Jahr auf rund 40.000 Euro belaufen. In anderen Bundesländern gibt es ähnliche Projekte.

 krone.at
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