Mo, 20. November 2017

Schweiz-Duo zu stark

02.08.2017 17:34

Schwaiger/Schützenhöfer im Sechzehntelfinale out

Schade, Österreichs Beachvolleyball ist im Damen-Achtelfinale der Heim-WM auf der Wiener Donauinsel nicht mehr vertreten. Stefanie Schwaiger und Katharina Schützenhöfer (Nr. 12) verloren am Mittwoch als das einzige in die K.o.-Phase aufgestiegene rot-weiß-rote Damen-Team ihr Sechzehntelfinale gegen die sehr stark aufgetretenen Schweizerinnen Tanja Hüberli/Nina Betschart (10) 0:2 (-14,-17).

Österreichs Beachvolleyball muss zwei weitere Jahre auf die insgesamt fünfte Teilnahme in einem WM-Achtelfinale der Damen warten. Vor vier Jahren in Stare Jablonki/Polen hatten das zuletzt Stefanie Schwaiger und Katharina Schützenhöfer mit Doris Schwaiger bzw. Barbara Hansel geschafft, diesmal in Wien klappte es gemeinsam nicht. Im Sechzehntelfinale war am Mittwochnachmittag Endstation.

Hüberli und Betschart zu stark
Schwaiger/Schützenhöfer (Nr. 12) unterlagen auf dem Center Court des WM-Stadions auf der Wiener Donauinsel den stark aufgetretenen Schweizerinnen Tanja Hüberli/Nina Betschart (10) 0:2 (-14,-17), womit alle drei rot-weiß-roten Damen-Paare aus dem Turnier ausgeschieden sind. Cornelia Rimser/Lena Plesiutschnig sowie Teresa Strauss/Katharina Holzer waren als Vierte ihrer Pools sieglos in der Gruppenphase hängengeblieben.

"Im Endeffekt ist es an uns gelegen", ließ Schwaiger die Top-Vorstellung der Eidgenossinnen nicht als Entschuldigung gelten. "Unser Side-Out (Punkte bei Service der Gegnerinnen, Anm.) war zu unkonstant", ergänzte Schützenhöfer. "Die servieren extrem stark und wenn das Side-Out nicht funktioniert, ist es schwer zu gewinnen. Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber es waren hier sicher unsere stärksten Gegnerinnen."

Keine optimale Vorbereitung
Schwaiger gab sich enttäuscht, aber auch zu bedenken, dass es in ihrer ersten gemeinsam Saison mit der Steirerin Schützenhöfer keine optimale Vorbereitung gegeben habe. Nach Überwinden einer Verletzung von Schützenhöfer habe das gemeinsame, unmittelbare Einstimmen auf die WM erst eineinhalb Wochen vor Turnierbeginn begonnen.

Schwaiger: "Daher kann man im Nachhinein schon halbwegs zufrieden sein, wir haben uns von Spiel zu Spiel in den Gruppenspielen gesteigert. Die Stimmung, das Gänsehautfeeling. Ich bin einfach stolz, dass ich ein Teil davon habe sein können."

Die 30-jährige Schwaiger verpasste ihr insgesamt viertes WM-Achtelfinale nach 2009, 2011 und 2013, die 23-jährige Schützenhöfer ihr zweites nach 2013. Vor acht und vier Jahren war Schwaiger mit ihrer Schwester Doris Schwaiger noch weiter ins Viertelfinale gekommen.

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