Fr, 20. April 2018

"Dunkirk"

27.07.2017 11:16

Christopher Nolans verstörendes Meisterwerk

Als Hitlers Streitmacht im Mai 1940 in die Benelux-Staaten einfällt, werden nahe der nordfranzösischen Küstenstadt Dünkirchen (englisch: "Dunkirk") Tausende alliierte Soldaten eingekesselt. Zwar wird die Schlacht am 4. Juni 1940 von den deutschen Invasoren gewonnen, gerät aber moralisch zum Triumph, gelang mit der Operation Dynamo doch die erfolgreiche Evakuierung von fast 340.000 Gestrandeten.

Christopher Nolans soghaft-bildgewaltiges Epos ist ein Film der Instinkts, der uns in die Unmittelbarkeit einer Apokalypse wirft, aus der kein Entrinnen möglich scheint, um dann doch eine Geschichte des nackten Überlebens zu erzählen.

Pures Chaos - und ein Wunder
Nolans filmische Mission ist es, das Chaos hinter dem Wunder von Dünkirchen zu zeigen - verbunden mit einem Kraftakt patriotischer Zivilcourage, laufen doch Hunderte Freiwillige an dieser besonders schmalen Stelle des Ärmelkanals aus, um Soldaten zu bergen. Dafür wählt Nolan das raffinierte Zusammenspiel von drei Perspektiven - zu Lande, zu Wasser und in der Luft - und lässt dieses zum homogen-atemlosen Kriegswahnsinn verschmelzen.

Auch Hollywood-Newcomer mit an Bord
Für den Cast engagierte der Brite Charakterstars wie Kenneth Branagh, Tom Hardy oder Mark Rylance wie auch Newcomer - so etwa Fionn Whitehead oder Harry Styles, Schwarm der Boygroup One Direction. Menschlichkeit hinter martialischem Wüten. Und Bilder, die bleiben - von Blicken gegen Himmel, aus dem es Bomben regnet.

Kinostart von "Dunkirk": 27.7.2017

Christina Krisch, Kronen Zeitung

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