Fr, 15. Dezember 2017

Was blüht uns heuer?

17.06.2017 10:41

Das waren die schrägsten Sommerstorys Österreichs

Können Sie sich noch an Kuh "Yvonne" erinnern, die im Mai 2011 aus ihrem Stall ausbüxte und ganz Österreich wochenlang mit ihrem Versteckspiel amüsierte? Oder ist ihnen das angeblich gesichtete Krokodil in der Kärntner Drau, das im August 2012 viele Badegäste in Angst und Schrecken versetzte, in Erinnerung geblieben? Diese und viele weitere schräge Storys haben nicht nur in der krone.at-Redaktion das berühmt-berüchtigte Sommerloch gefüllt. Wir dürfen also gespannt sein, welch kuriose Aktionen die Tierwelt dieses Jahr für uns bereithält.

Am 24. Mai 2011 ergriff eine damals noch namenslose Kuh ihre Chance und büxte aus dem Stall im bayerischen Landkreis Mühldorf aus. Soweit war dies freilich noch keine Meldung wert, doch die aus Österreich stammende Kuh machte ihren Ausflug zu einer Geschichte, die noch viele Wochen die internationalen Schlagzeilen beherrschen sollte.

So versteckte sich das Tier, das bald auf den Namen "Yvonne" getauft werden sollte, nicht weniger als 100 Tage in den Wäldern. Weder Suchtrupps samt Hunden und Hubschraubern, noch der Einsatz des knackigen Ochsen namens "Ernst" als Lockmittel, brachten Erfolg.

Erst einer Bäuerin gelang es am 1. September "Yvonne" einzufangen. Das Tier, das sich durch sein grandioses Versteckspiel eine wahre Fangemeinde aufgebaut hatte, fand seinen Lebensplatz schließlich am Gut Aiderbichl in Salzburg, wo es noch heute als Berühmtheit gefeiert wird.

Krokodil von Kindern gesichtet
Nicht weniger für kuriose Titelseiten sorgte schon ein Jahr darauf ein Krokodil, das im August angeblich in der Kärntner Drau gesichtet worden war. Kinder hatten das Reptil beim Baden entdeckt, das wilde Tier hätte sich sogar über die am Ufer abgelegte Kleidung hergemacht. Bisspuren und eindeutige Abdrücke sollten als Beweis für die ungewöhnliche Begegnung dienen.

Das gesamte Gebiet wurde daraufhin gesperrt, eine Suchaktion blieb allerdings auch hier ohne Erfolg. Das Naturhistorische Museum untersuchte sogar die "angebissenen" Kleidungsstücke nach DNA-Spuren. Nichts wies jedoch je auf die tatsächliche Existenz des Reptils hin. Würden Sie sich dennoch trauen, einen Zeh in die Drau zu stecken?

Hecht biss Bub ins Bein
Dass es nicht unbedingt ein Krokodil braucht, um Thema einer Redaktionssitzung zu werden, bewies ein Hecht im Juni 2015. Ein damals sieben Jahre alter Bub wurde von dem Fisch bei einem Badeteich im niederösterreichischen Hofstetten-Grünau ins Bein gebissen. Zweimal musste der Bub sogar operiert werden, eine lange Narbe blieb zurück. Der bissige Hecht und seine Artgenossen wurden daraufhin aus dem Badeteich verbannt und in einen reinen Fischteich übersiedelt.

Hai treibt in Donau sein Unwesen - echt, jetzt?
Und auch in diesem Sommer gab es schon eine nicht ganz ernst gemeinte tierische "Skandal"-Schlagzeile: So kursierte ein Video im Netz, das einen Hai in der Donau zeigte. Auf den Bildern ist zu sehen, wie sich ein Schwimmer nur in letzter Sekunde vor dem Raubtier retten konnte. Dass es sich hierbei jedoch um einen Werbe-Gag handelte, muss wohl nicht betont werden.

Die heißen Sommermonate und die damit verbundene - zumindest phasenweise - maue Nachrichtenlage sind allerdings noch nicht vorbei. Das Rennen um die tierische Sommerstory des Jahres ist also noch offen! Wir dürfen somit gespannt sein, was vielleicht gerade jetzt Herr Fuchs und Frau Sau für uns aushecken ...

Charlotte Sequard-Base
Redakteurin
Charlotte Sequard-Base
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden