Do, 14. Dezember 2017

Asfinag mahnt

02.06.2017 13:39

Deutlich mehr Ladegut landete auf der Straße

Das Verhalten jedes einzelnen am Steuer ist nur ein Teil der Sicherheit im Straßenverkehr. Daneben ist auch die Sicherung von Ladegut enorm wichtig, denn allein in Tirol kam es im Vorjahr 167-mal vor, dass Gegenstände auf Autobahnen zur akuten Gefahr wurden. Bedenklich: Die Zahl dieser Vorfälle ist gestiegen.

2016 registrierten die vier Autobahnmeistereien in Tirol 167 Meldungen von verlorenem Ladegut auf Autobahnen und Schnellstraßen. Das ist eine Vervielfachung im Vergleich zu den "nur" 32 Meldungen aus dem Jahr 2015. Die Dunkelziffer ist natürlich unbekannt.

Tirol im Mittelfeld

Mit den genannten Zahlen ist Tirol im Mittelfeld im Bundesländervergleich zu finden. Mit knapp über 500 registrierten Verlusten von Ladegut ist die Steiermark Spitzenreiter in ganz Österreich. Gleich dahinter folgen Salzburg (436), Niederösterreich (253) und Vorarlberg (219). Im Burgenland (24), Kärnten (81) und Oberösterreich (100) sind die Zahlen deutlich geringer.Insgesamt registrierte die Asfinag im Vorjahr 1900 verlorene Gegenstände auf den bundesweiten Autobahnen und Schnellstraßen, das ist ein Plus von 28 Prozent.

Asfinag-Appell, Ladegut immer gut zu sichern

"Ladegut auf Dachträgern oder Anhängern gehört professionell gesichert und regelmäßig überprüft", mahnt dazu Tirols Asfinag-Geschäftsführer Stefan Siegele. Und er ergänzt: "Jede Ladung bewegt sich leicht während der Fahrt. Wer in den Fahrpausen die Befestigung prüft und notfalls nachzieht, geht auf Nummer sicher."

Vom Teddybären bis hin zu Kühlschränken

Die Hitliste der verlorenen Gegenstände reicht von Teddybären über Teile von Zeltkonstruktionen bis hin zu Fahrrädern. Auch Couches oder ganze Kühlschränke fanden sich schon auf der Fahrbahn und wurden zum lebensgefährlichen Hindernis für andere Lenker. Mehr Infos, auch generell zu sicherem Fahren, unter www.halloleben.at

Andreas Moser, Kronen Zeitung

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