Fr, 17. November 2017

Neues Projekt

19.05.2017 09:16

Mit einem Polizei-Mobil direkt zu den Bürgern

Sollten Sie in Innsbruck künftig einen Polizei-Wagen mit dem riesigen Aufdruck "Gemeinsam Sicher in Tirol" sehen, dann ist das kein Überwachungs-Fahrzeug, sondern eine neue Anlaufstelle für die Bevölkerung. Mit dem Sicherheits-Mobil will die Tiroler Exekutive näher zu den Bürgern rücken und mit diesen folglich Problemlösungen erarbeiten. Auch soziale Institutionen machen mit.

Drogendelikte, Gewaltexzesse, sexuelle Übergriffe: Alles andere als gut ist der Ruf, der seit vielen Jahren dem Innsbrucker Rapoldipark vorauseilt. Demnach dürfte es auch kein großer Zufall gewesen sein, dass sich die Polizei am Donnerstag ausgerechnet diese Grünanlage ausgesucht hat, um ihr neuestes Projekt vorzustellen.

Und dabei spielt das Wort "Mobil" eine ganz zentrale Rolle: Künftig wird die Exekutive in der Landeshauptstadt mit einer Art mobilen Dienststelle unterwegs sein. "Wir wollen damit einerseits bei den typischen Hotspots Präsenz zeigen und präventiv tätig sein und zum anderen mit der Bevölkerung in direkten Kontakt treten", erklärt Tirols Polizeidirektor Helmut Tomac. "Unser Ziel ist es, mehr Bürgernähe zu leben", ergänzt Stadtpolizeichef Martin Kirchler.

Konkret wird das Projekt in zwei Punkte unterteilt:

  • Präventiver Ansatz: Hierbei geht es vor allem darum, mit dem Polizei-Mobil soziale Brennpunkte aufzusuchen und auf das dortige Klientel präventiv einzuwirken. Geschehen soll dies gemeinsam mit verschiedensten Akteuren - von Streetworkern bis hin zur Mobilen Überwachungsgruppe.
  • Gemeinsam-Sicher: Das Polizei-Mobil macht künftig jede zweite Woche von Montag bis Freitag an bestimmten Örtlichkeiten in allen Stadtteilen Station. Dort können Bürger mit ihren Anliegen direkt mit Polizeibeamten in Kontakt treten oder sich über polizeiliche Belange informieren. Der Vollbetrieb erfolgt im Juni. Weitere Infos werden rechtzeitig unter www.polizei.gv.at/tirol oder auf der neuen Facebook-Seite "Polizei Tirol" bekannt gegeben.

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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