Sa, 18. November 2017

Serientod

17.04.2017 06:00

Darum mussten diese Stars wirklich sterben

Manchmal sterben unsere Lieblingsstars einen sehr unerwarteten Serientod. Zurück bleiben Fragen, auf die die Fans keine Antworten erhalten. Warum müssen Hauptcharaktere manchmal kaltblütig umgebracht oder überfahren werden?

Jede Woche warten wir sehnsüchtig auf die neue Folge unserer Lieblingsserie. Wir fiebern mit unseren Lieblingsstars mit, versetzen uns in ihr Serienleben hinein. Weinen, lachen und ärgern uns mit ihnen. Dann, wenn wir glauben, sie in- und auswendig zu kennen, passiert etwas Unerwartetes: der plötzliche Serientod. Beim Staffelfinale werden sie dann ermordet, von einem Lastwagen überfahren oder stürzen sich ins Nichts. Wir denken dann: "Sicher wieder einer dieser Cliffhanger. In der nächsten Staffel wachen sie dann im Krankenhaus auf."

Doch langsam kommen Gerüchte ans Licht: "XY wird nicht zu den Dreharbeiten an der neuen Staffel zurückkehren." Warum nur? Was denken sich Produzenten und Drehbuchautoren dabei, wenn die neue Staffel beginnt und die eigentliche Hauptfigur tot ist und die anderen Figuren ihr Leben weiterleben, als sei nie etwas passiert, so wie damals, als Marissa Cooper (Mischa Barton) in "O.C. California" bei einem Autounfall ums Leben kam und in der darauffolgenden Staffel keiner mehr so genau wusste, wer Marissa ist. Oder als Elena Gilbert (Nina Dobrev) in "The Vampire Diaries" plötzlich stirbt. Um wen sollen sich Damon (Ian Somerhalder) und Stefan (Paul Wesley) denn nun streiten? Spoiler Alert: Nach einigen Staffeln Pause ist Nina Dobrev wieder dabei.

Nicht immer ist das Drehbuch schuld
Wer fand die drei Hexenschwestern Phoebe (Alyssa Milano), Piper (Holly Marie Combs) und Prue (Shannen Doherty) nicht bezaubernd? Doch für die vermeintlich verantwortungsbewusste Prue war bereits nach der dritten Staffel Schluss. Grund dafür waren ihre Drogen- und Alkoholsucht.

"The two and a half Bottles"
Auch mit Charlie Sheen aus der Serie "Two and a half Men" war nicht gut Kirschen essen. Seine Drogen-, Alkohol- und Sexsucht machten es unmöglich, mit ihm zusammenzuarbeiten. Sein "Bad-Boy-Image" abseits der Serie führte allerdings zu hohen Quoten, also verzieh man ihm sein Verhalten. Doch als er anfing, über seine Chefs herzuziehen, war für die Produzenten der Serie klar: "Er muss sterben." Das tat er auch. Zweimal sogar. Zuerst wurde er von einer U-Bahn überfahren, dann von einem Klavier erschlagen. Klarer hätten die Produzenten ihre Meinung über Charlie Sheen nicht machen können.

Die internen Liebschaften
Eine Frau, zwei Männer. Dem Liebling der Erfolgsserie "Lost", Dominic Monaghan, wurde zuerst das Herz gebrochen und dann die Karriere ruiniert. Seine Serien- und auch echte Freundin Evangeline Lilly verliebte sich in den Produktionsassistenten Norman. Das gefiel Monaghan natürlich ganz und gar nicht. Auch Norman empfand die elektrisierende Atmosphäre am Set eher als störend, also ließ er seinen Rivalen kaltblütig aus der Serie schreiben.

Unser McDreamy musste nach der elften Staffel "Grey's Anatomy" gehen, weil er seine Doktorspielchen auch nach Drehschluss an einer Mitarbeiterin fortsetzte. Das gefiel Ehefrau Jillian Fink ganz und gar nicht - ebenso wenig wie dem "Grey's Anatomy"-Team.

Das Lästermaul
Nicht nur in der Serie "Desperate Housewives" lästerte Nicolette Sheridans Alter Ego Edie Britt gerne über die Nachbarn, sondern offenbar auch im echten Leben. Gerüchten zufolge soll sie behauptet haben, vom Produzenten der Serie geschlagen worden zu sein. Das ließ sich der Boss natürlich nicht gefallen und so starb Seriencharakter Edie einen qualvollen Tod: Sie wurde vom Blitz getroffen. Laut offizieller Darstellung mussten die Macher der Erfolgsserie die Produktionskosten kürzen, das bedeutete konkret: Jemand muss gehen. Die blonde Edie war nicht sehr wichtig für die weitere Handlung der Serie.

Márcia Neves
Márcia Neves
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