Sa, 25. November 2017

Türkisierung Europas

19.03.2017 08:55

Erdogans bisher folgenschwerste Hetze

Was hat Europa in den letzten 50 Jahren alles falsch gemacht, dass jetzt ein Sultan den ultimativen Preis einfordern kann: die Türkisierung Europas? Das ist die Brandfackel in ein ohnehin schon explosives Gemisch an Migrations- und Integrationsproblematik. Der Aufruf zu möglichst vielen türkischen Kindern ("Ihr seid die Zukunft Europas") war seine bisher folgenschwerste Hetze.

Damit bestätigt sich die Sorge von Menschen, die schon die längste Zeit von Albträumen um das Abendland geplagt werden. Damit treibt er den Keil noch tiefer in die Integrationspolitik.

Wohin so eine bevölkerungspolitische Aggression führen kann, zeigt die Entwicklung des israelischen Staates: Bei seiner Gründung betrug der Anteil der Ultraorthodoxen unbeachtete drei Prozent, heute sind es 30 Prozent, und der Staat ist politisch handlungsunfähig geworden.

"Wehret den Anfängen" von Realität längst überrollt
Die Regierungen werden von einer fanatischen Religionslobby erpresst. Das "Wehret den Anfängen!" ist längst von der Realität überrollt worden. Europa stehen noch schwere Zeiten bevor im Doppelangriff durch islamistischen Radikalismus und türkischen Chauvinismus.

Kommentar von Kurt Seinitz, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden