Fr, 24. November 2017

Fall Straner

09.03.2017 19:53

Politikberater spricht von „Schandurteil“

Zwei Jahre und zehn Monate unbedingte Haft: Dieses nicht rechtskräftige Urteil gegen den früheren Bürgermeister von Fohnsdorf Johann Straner schlägt in seiner Heimatgemeinde hohe Wellen. Besonders scharfe Worte wählt der hier aufgewachsene Politikberater Rudolf Fußi: Er spricht von einem "Schandurteil".

"Die Bevölkerung ist gespalten. Viele sehen Straner als Bauernopfer und sind auf seiner Seite, andere fühlen sich hingegen in ihrer Kritik bestätigt", umschreibt ein Fohnsdorfer die polarisierte Stimmung nach dem für viele strengen Urteil.

Auch in sozialen Netzwerken ergreifen Bürger Partei für den nach wie vor beliebten Ex-Bürgermeister, der das Einkaufszentrum Arena und die Therme in den Ort brachte. Ein wahres Plädoyer für Straner veröffentlichte Politikberater Fußi: Der Hans habe zwar "ein bissl getrickst", aber "niemanden geschädigt", die Strafe sei viel zu hoch. Sein Fazit: "Eigentlich ist Straner sofort als Akt des Widerstands die Ehrenbürgerschaft zu verleihen und der Hauptplatz nach ihm zu benennen."

Straner wurde wegen Untreue und Amtsmissbrauch verurteilt. Ob er dagegen berufen wird, ist noch offen.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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