Di, 16. Jänner 2018

4:2-Heimerfolg

28.10.2006 15:09

Cardinals gewinnen Baseball-World-Series

Die St. Louis Cardinals haben zum zehnten Mal die World Series der Major League Baseball (MLB) gewonnen. Durch den 4:2-Heimerfolg am Freitagabend (Ortszeit) über die Detroit Tigers entschieden die Cardinals die "best of seven"-Finalserie mit 4:1- Siegen für sich. Der erste Titelgewinn für St. Louis seit 1982 wurde mit einem riesigen Feuerwerk gefeiert.

"Es war ein langer, steiniger Weg. Wir haben Charakter bewiesen und uns diesen Titel verdient", betonte Cardinals-Coach Tony La Russa.

Matchwinner war Pitcher Jeff Weaver, der sich damit vollends für die von ihm verschuldete Niederlage in der zweiten Partie der Endspiel-Serie rehabilitierte. Als wertvollster Spieler ("MVP") der World Series wurde aber Shortstop David Eckstein ausgezeichnet.

Vor 46.638 Zuschauern im Busch-Stadium profitierten die Gastgeber bei starkem Wind einmal mehr von den zahlreichen Fehlern der Tigers. Nach vier Innings führte St. Louis 3:2, ehe Scott Rolen im siebenten Inning mit dem Run zum 4:2 alles klar machte. "Niemand hat an uns geglaubt. Wir mussten uns im Lauf der Saison immer wieder selbst aufrichten und haben nie unser Selbstvertrauen verloren, und darauf können wir stolz sein", lautete das Resümee von Eckstein.

Nach den Finalniederlagen von 1985, 1987 und 2004 bezeichnete der Kabelsender ESPN das Meisterstück als die "Krönung der Beharrlichen". Nie zuvor in der MLB-Geschichte hat ein Verein mit weniger Siegen in der regulären Saison den Titel geholt. Nach ihren 83 Saisonsiegen waren die Cardinals vor Playoff-Beginn in zahlreichen US-Medien noch als Träumer und Möchtegern-Champions bezeichnet worden.

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