Mi, 21. Februar 2018

"Frei erfunden"

07.02.2017 08:42

Trump wirft "New York Times" "totale Fiktion" vor

US-Präsident Donald Trump hat der renommierten "New York Times" vorgeworfen, Berichte über ihn frei zu erfinden: "Die gescheiterte 'New York Times' schreibt in Bezug auf mich totale Fiktion", schrieb Trump am Montag auf Twitter.

Trump bezog sich damit offenbar auf einen Artikel in der Zeitung, in dem zahlreiche Details über Arbeitsabläufe und das tägliche Leben im Weißen Haus in den ersten beiden Wochen von Trumps Präsidentschaft aufgelistet sind.

In dem Bericht heißt es, das Weiße Haus stehe vor einer Änderung bei den internen Abläufen. Trump solle künftig früher in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Von der Absicht, den umstrittenen Rechtsaußen Stephen Bannon in den Nationalen Sicherheitsrat aufzunehmen, soll er erst kurz vor seiner Unterschrift erfahren haben.

Nur wenige Stunden später legte Trump nach und forderte die Zeitung auf, sich für ihre "armselige" Berichterstattung während der US-Präsidentschaftswahl bei ihren Abonennten zu entschudligen. Die "New York Times" gilt als eine der angesehensten Zeitungen der Welt. Ihre Journalisten gewannen bis dato insgesamt 117 Pulitzer-Preise.

Trump wirft Medien Verschweigen von Terroranschlägen vor
Auch andere Medien bekamen ihr Fett weg: Bei einem Besuch des Zentralkommandos der US-Streitkräfte im Bundesstaat Florida behauptete Trump am Montag, quer durch Europa gebe es Terroranschläge, doch die "sehr, sehr unehrliche Presse" wolle über bestimmte Anschläge nicht berichten. Welche Anschläge dies sein sollen und was die Gründe für das vermeintliche Verschweigen sollen, sagte er nicht. "Sie haben ihre Gründe", fügte Trump nur vage hinzu.

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