Di, 21. November 2017

Fahrspuren blockiert

14.01.2017 11:25

Lkw-Lenker stoppen Geisterfahrer auf A2 in NÖ

Ein Geisterfahrer hat am frühen Freitagabend auf der Südautobahn (A2) in Niederösterreich einen Verkehrsunfall mit Sachschaden verursacht. Der Mann ließ sich davon nicht beirren und setzte seine Fahrt in langsamem Tempo fort. Zwei Lkw-Fahrern, die wenig später auf den Geisterfahrer aufmerksam wurden, gelang es schließlich, den 51-Jährigen zu stoppen.

Der Mann hatte mit seinem Pkw auf einer Ausfahrt von einem Parkplatz bei Wiener Neustadt plötzlich umgedreht und war in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Ein 66-jähriger Pkw-Lenker versuchte noch auszuweichen, die beiden Fahrzeuge kollidierten aber seitlich. Der Geisterfahrer sei einfach weitergefahren, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich.

Zwei aufmerksamen Brummi-Lenkern gelang es schließlich, den 51-Jährigen zu stoppen. Die Männer sprachen sich über Funk ab, wechselten mit ihren Schwerfahrzeugen auf den zweiten und dritten Fahrstreifen, blockierten damit den Verkehr und stoppten so den Geisterfahrer.

Unfallgegner blieb unverletzt
Der 51-Jährige machte laut Polizeiangaben einen "verwirrten" Eindruck. Er wurde mit der Rettung zur psychiatrischen Behandlung ins Krankenhaus Baden gebracht. Der 66-jährige Unfallgegner des Mannes blieb unverletzt.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden