Mo, 23. Oktober 2017

Kleidung passt nicht

04.12.2016 13:59

Böse Überraschung im Internet: Deutsche Adresse

Mit modischer Kleidung wollte eine Großmutter aus Niederösterreich ihre Enkelin zu Weihnachten überraschen. Bestellt hat sie die Geschenke im Internet bei einer vermeintlich deutschen Firma. Doch die zugeschickte Ware passte nicht. Zudem stellte sich heraus, das der Händler tatsächlich in China sitzt. Der Schaden: 500 €!

In eine gemeine Internetfalle getappt ist eine Pensionistin im Industrieviertel. Sie orderte via PC ein modisches Weihnachtsgeschenk für ihre Enkelin. "Über eine Suchmaschine war die Frau auf www.okdame.de fündig geworden", sagt Michael Dunkl von der Arbeiterkammer. Aufgrund der Endung "de" wähnte sich die Oma auf der Homepage eines deutschen Händlers. Doch weit gefehlt: "Dahinter verbarg sich eine Modefirma aus China", so Dunkl.

Als die um 550 € gelieferte Kleidung nicht passte, waren Reklamationen zwecklos. Nach langem Streit erhielt die Käuferin zwar 50 € retour, mehr nicht. Konsumentenschützer Dunkl rät: "Bei Online-Geschäften immer im Impressum prüfen, wo die Firma ihren Sitz hat!"

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