Mi, 17. Jänner 2018

Vorsicht Fake-Mails

29.11.2016 15:55

Gauner jagen im Namen der Bank nach Kundendaten

Die Masche ist nicht neu, aber offenbar immer noch wirksam! Denn wieder einmal flattern gefälschte E-Mails, bei denen als angeblicher Absender die eigene Bank aufscheint, in die digitalen Postfächer zahlreicher Tiroler Raika-Kunden. Einziges Ziel der Betrüger: Die Passwörter von leichtgläubigen Kunden zu knacken.

Der Einfallsreichtum der Ganoven ist beängstigend! Mit falschen E-Mails, die einer offiziellen Nachricht des Bankinstituts zum Verwechseln ähnlich sehen, geben die Betrüger derzeit an, dass auffällige Aktivitäten mit der eigenen Kreditkarte festgestellt wurden, das Passwort zu generieren ist oder die Zahl der fehlgeschlagenen Login-Versuche überschritten wurde. Die Bankkunden werden dazu aufgerufen, ihre Konto-Sicherheitseinstellungen zu bestätigen, zu überprüfen oder eine Testüberweisung auf ein anderes Konto durchzuführen. Wer diesen Aufforderungen Folge leistet, ist dreisten Web-Gaunern aufgesessen. Diese haben dann sofort Zugriff auf das Konto und können es leer räumen.

"Geheime Daten werden nie per Mail abgefragt"

"Raiffeisen wird Kunden nie telefonisch, per SMS oder E-Mail auffordern, geheime Bankdaten bekannt zu geben bzw. zu aktualisieren", heißt es in einer aktuellen Warnung der Bank. "Derartige Gespräche sollten umgehend beendet und solche Mails gelöscht werden. Bitte nie auf darin enthaltene Links klicken."

Wer bereits in die Falle getappt ist, sollte laut Raiffeisen umgehend den Vorfall bei der Bank melden sowie den PIN-Code und das Passwort ändern. "Zudem sollten Kunden regelmäßig die Buchungszeilen ihrer Konten kontrollieren. Wer dabei Überweisungen findet, die von einem Nicht-Berechtigten vorgenommen wurden, sollte sofort seinen Betreuer informieren", rät die Bank.

Vorsicht! Auch Kunden von anderen Geldinstituten können Betrügern aufsitzen.

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