Sa, 25. November 2017

520 Millionen Euro:

28.11.2016 09:31

Enorme Folgekosten bei Verkehrsunfällen

520 Millionen Euro in Niederösterreich: Schwere Verkehrsunfälle fordern täglich Todesopfer und Verletzte auf heimischen Straßen. Die Folgen: Unermessliches Leid bei Betroffenen und Angehörigen, aber auch ein großer finanzieller Schaden. Allein im ersten Halbjahr beliefen sich diese Kosten in Niederösterreich und dem Burgenland auf 580 Millionen Euro.

Bis zu diesem Wochenende mussten heuer 104 Menschen auf den niederösterreichischen Straßen ihr Leben lassen, im Burgenland waren im gleichen Zeitraum indes 17 Todesopfer zu beklagen. Bereits im Detail ausgewertet hat der Verkehrsclub (VCÖ) die Unfallbilanz des ersten Halbjahres 2016: 48 Tote, 645 Schwerverletzte und mehr als 3400 Opfer mit leichteren Blessuren wurden von Jänner bis Juni auf den Verkehrswegen zwischen Enns und Leitha gezählt, im östlichsten Bundesland waren es fünf Verunglückte sowie 98 Schwer- und 379 Leichtverletzte.

Doch nicht nur der Blutzoll ist enorm. Die Kosten für Blechschäden, medizinische Behandlungen und Arbeitsausfälle sowie die Einsatzkräfte summieren sich in Niederösterreich auf satte 520 Millionen Euro. Im Burgenland schlagen sich die Unfallfolgen mit 60 Millionen Euro zu Buche.

Um diese Kosten, vor allem aber die Zahl der Opfer zu senken, fordert VCÖ-Sprecher Christian Gratzer als dringende Maßnahmen mehr Kontrollen gegen Raserei sowie Alkohol und Ablenkung am Steuer. Zudem sollte in Siedlungsgebieten vermehrt auf Verkehrsberuhigung gesetzt werden.

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