Fr, 15. Dezember 2017

Vorfall in Tirol

21.10.2016 09:15

17-Jährige erfand Vergewaltigung auf Toilette

Sie soll während einer Veranstaltung auf der Toilette von einem unbekannten Mann brutal vergewaltigt worden sein - es waren schwere Vorwürfe, die eine 17-Jährige aus Tirol erhoben hatte. Zudem gab die Jugendliche bei der Polizei schockierende Details rund um die angebliche Sexattacke zu Protokoll. Nun stellte sich heraus: Das Mädchen hatte alles erfunden - um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Zum vermeintlichen Sexangriff soll es Mitte August gekommen sein. Schon bei der ersten Einvernahme verwickelte sich die 17-Jährige laut Polizei in Widersprüche. Zudem hatte die Jugendliche einiges über den Durst getrunken.

Die Beamten nahmen die Ermittlungen auf, luden das Mädchen immer wieder zu weiteren Vernehmungen vor. Schließlich fühlte sich die 17-Jährige wohl derart in die Ecke gedrängt, dass sie den Polizisten nun reinen Wein einschenkte: Sie gestand, den Sexangriff auf der Toilette komplett erfunden zu haben - nicht zuletzt wohl für all jene völlig unverständlich, die tatsächlich Opfer einer Vergewaltigung wurden.

Für die junge Unterländerin hat die Lüge jedenfalls Konsequenzen: Sie wurde wegen des Verdachts der Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt.

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