Sa, 18. November 2017

Wirbel um Tennisboss

17.09.2016 16:55

Korruptionsalarm: „Große Wut auf den Präsidenten!“

Nächster Satz im Tennis-Krimi von Wien! Während Verbandspräsident Franz Sterba nach angezeigten Korruptionsvorwürfen in die Defensive gerät, holen Sportvereine zum nächsten Schlag aus. Juristischer Matchball - oder endet das Duell Chef-Funktionär gegen Mitglieder erst im spannungsgeladenen Tie-Break?

Was bisher geschah: Der Präsident des Wiener Tennisverbandes, Franz Sterba, sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Wie berichtet, soll der Society-affine Akademiker nicht nur für seine feudalen Feiern bekannt gewesen sein. Vielmehr gab es auch seit geraumer Zeit Gerüchte rund um die Finanzgebarungen des Oberfunktionärs.

"Das ist eine Schmutzkübelkampagne"
Laut Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft soll Sterba seit Jahren ohne gültige Belege Beträge aus der Verbandskasse entnommen haben. Was Sterba (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) im "Krone"- Gespräch freilich dementiert: "Das ist eine Schmutzkübelkampagne. Die Vorwürfe liegen teils sieben Jahre zurück. Ich werde jetzt die Rechnungen in aller Ruhe zusammensuchen." Alle Zahlungen seien transparent erfolgt.

Auch jener - laut Anzeige - angeblich ohne Gegenleistung an Reporterlegende Edi Finger jr. übertragene "Showanzug" habe seinen Zweck erfüllt: "Edi hat doch für uns moderiert. Das war gleichsam seine Gage", so Sterba. Tennisklubbetreiber in Wien reagieren aber erzürnt auf die Vorwürfe. Ein Unternehmer: "Es herrscht große Wut auf den Präsidenten. Es lief einfach zu viel schief..."

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