Sa, 25. November 2017

Sieg zum Geburtstag?

03.09.2016 09:09

Für sein eigenes Geschenk wird Thiem alles geben!

Dieser Auftritt begeisterte New York! Im Eilzugstempo zog Dominic Thiem nach einem 6:4, 6:3, 6:2 gegen den Litauer Berankis in die dritte Runde der US Open ein. Am Samstag feiert er seinen 23. Geburtstag und möchte sich gegen den Spanier Carreno-Busta mit einem Sieg selbst das schönste Geschenk machen. "Dafür werde ich alles geben."

Bei den French Open zog Thiem heuer sensationell ins Semifinale ein, aber auch die US Open liegen Österreichs Top-10-Mann. Bei seinem dritten Antreten in New York erreichte er zum dritten Mal die dritte Runde. Am Samstag will er zum zweiten Mal nach 2014 ins Achtelfinale einziehen: "Die geile Stadt, das coole Turnier, ich blühe in New York richtig auf", sagt Dominic vor seinem Duell mit Carreno-Busta, "das Selbstvertrauen wird immer größer, ich komme ins Turnier immer besser rein."

In der ersten Runde hatte er gegen "Aussie-Boy" John Millman fünf Sätze zum Sieg benötigt, gegen Berankis drehte er nach einer zweieinhalbstündigen Regenunterbrechung auf. Beim Stand von 4:4 im ersten Satz ging es wieder weiter, ab diesem Zeitpunkt diktierte nur noch Thiem. "Die Pause hat mir anscheinend gutgetan. Dabei konnte ich gar nicht abschalten, denn man hat auf der Anlage nirgendwo Ruhe, hier ist der Kopf immer unter Strom." Nach dem 6:4, 6:3, 6:2 gegen Berankis machte er Selfies mit den Fans, umarmte Papa Wolfgang und Mama Karin, klatschte mit seinem Team ab. "Würdet ihr auch so lachen, wenn ich verloren hätte?", fragte er in die Runde. "Nein", konterte sein amerikanischer Förderer Gabe Norona, "dann würden wir zum Flughafen hetzen."

Partys sind ihm egal
Davon ist keine Spur. An seinem 23. Geburtstag will Dominic ins Achtelfinale. Er träumt von Siegen, Partys sind ihm egal. Ein gutes Omen: Letztes Jahr erreichte er an seinem 22. Geburtstag die dritte Runde. "Mir taugt es, wenn ich an diesen Tagen Matches habe", lächelt Dominic, "es ist mir tausendmal lieber, die Geburtstage am Tennisplatz zu verbringen, als sonstwo."

Ein Fan ist nicht mehr dabei - Mama Karin musste am Freitag nach Österreich zurückfliegen, Papa Wolfgang bleibt mit Coach Günter Bresnik, Physiotherapeut Alex Stober und Co-Trainer Werner Lazelberger in New York. "Natürlich wünsche ich mir, dass er sich zum Geburtstag mit dem Aufstieg selbst beschenkt", hofft Dominics Mutter.

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