Mo, 21. Mai 2018

Aus nach 121 Spielen

31.08.2016 21:36

Schweinsteiger sagt unter Tränen Adé zum DFB-Team!

"Ich verspüre eine tiefe Dankbarkeit, das hier erleben zu dürfen. Es war mir eine große Ehre, für Deutschland, für euch Fans zu spielen" - Bastian Schweinsteiger hatte sich zwar vorgenommen, einigermaßen "stark" zu bleiben, wenn es ums Abschiednehmen vom DFB-Team gehen würde, aber schon am Anfang vom Ende, bei seiner Ehrung vor Beginn des Testspiels gegen Finnland in Mönchengladbach - seinem Abschiedsspiel -, flossen dann recht bald die Tränen! Noch vor der Hymne, als seine Bilderbuchkarriere in einem 60-Sekunden-Film über den Videowürfel flimmerte und das Stadion "Fußballgott" skandierte, gab’s kein Halten mehr.

Nach sieben großen Turnieren, gekrönt mit dem WM-Titel 2014 in Rio, beendete "Schweini" mit seinem 121. Länderspiel also seine DFB-Laufbahn. Wobei der 2:0-Sieg der Deutschen - dank Toren von Max Meyer und Mesut Özil - gegen Finnland fast zur Nebensache verkam. Für Gänsehaut sorgte nur Schweinsteiger, der nach der Pause mit einem "Flitzer" ein Selfie machte, in Minute 68 unter Standing Ovations (und mit der Kapitänsbinde) das Feld verließ, ehe er bei der Ehrenrunde von den Mitspieler gefeiert, in die Luft geworfen wurde. "Ich habe jede Sekunde genossen, ich kann nur Danke sagen", meinte Schweinsteiger gerührt.

Der Mittelfeldspieler von Manchester United war in den vergangenen Jahren eine der Symbolfiguren des deutschen Erfolgs. Nur Lothar Matthäus (150) sowie seine langjährigen Wegbegleiter Miroslav Klose (137) und Lukas Podolski (129) bestritten mehr Länderspiele für die DFB-Auswahl als der Bayer. Er war bei sieben Endrunden im Einsatz und entscheidend am WM-Titel 2014 in Brasilien beteiligt.

"Es war der Abschied, den Bastian verdient hat. Ohne ihn wären die Erfolge nicht möglich gewesen. Wir haben jetzt zwölf Jahre zusammengearbeitet, waren bei allen Turnieren mindestens im Halbfinale. Er hat immer Verantwortung übernommen", fasste DFB-Teamchef Joachim Löw zusammen. In seinem letzten Einsatz nach über zwölf Jahren im Teamtrikot musste Schweinsteiger ein junges und völlig neu zusammengestelltes Team anführen. Der scheidende Kapitän konnte allein auf mehr Länderspiel-Einsätze verweisen (121) als seine zehn Mitspieler zusammen (117).

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