So, 19. November 2017

Bizarres Hobby

04.08.2016 08:27

Holländer baut Drohnen aus ausgestopften Tieren

Weil er seinem verstorbenen Kater ein Denkmal setzen wollte, hat ihn der holländische Tüftler Bart Jansen kurzerhand ausgestopft und in eine Drohne verwandelt, mit der er Vögel erschreckt. Der fliegende Kater avancierte 2012 zum Internethit und Jansen zeigte weitere aus ausgestopften Tieren hergestellte Drohnen. Jetzt macht sich der Tüftler an ein neues Projekt: eine Mega-Drohne aus einer ausgestopften Kuh, die sogar Menschen transportieren soll.

"Oh, er hat Vögel so geliebt", schreibt Jansen auf seiner Website über seinen Kater Orville. Das nach einem der Gebrüder Wright - den Erfindern des Flugzeugs - benannte Tier wurde 2012 von einem Auto überfahren und brachte Jansen erst auf die Idee, es in eine Drohne zu verwandeln.

Gemeinsam mit dem Ingenieur Arjen Beltman machte er sich daran, Orville das Fliegen zu lehren. Und ein YouTube-Video zeigt, dass er damit Erfolg hatte:

Ein Jahr nach der fliegenden Katze ließ Jansen das nächste Tier abheben - diesmal einen Vogel Strauß, der sich nur recht schwerfällig in die Luft erhebt:

Deutlich flotter, weil stromlinienförmig, agiert da schon Jansens 2014 fertiggestellter ausgestopfter Hai in Drohnengestalt, den er in diesem Video präsentiert:

Im Gespräch mit der britischen TV-Anstalt BBC gibt Jansen nun Einblick in sein nächstes Projekt. Und das hat es in sich: Während die bisherigen Tier-Drohnen des Holländers vergleichsweise kompakte Abmessungen haben, soll sein nächstes Projekt groß genug sein, um einen Menschen zu tragen.

Jansen will auf Kuh-Drohne reiten
Konkret will Jansen eine Kuh zur Drohne umfunktionieren. Das Huftier liege bereits in der Gerberei, sagt Jansen dem TV-Sender. "Es wird wie ein persönlicher Rinder-Transporter - nur fliegend", freut sich der Tüftler.

Bis zur Fertigstellung des nächsten Projekts kann es allerdings etwas dauern: Die von Jansen bereits realisierten Tierdrohnen waren mit reichlich Arbeit verbunden, allein für seine Katze ging ein Jahr Arbeitszeit drauf. Und einer Kuh das Fliegen beizubringen, dürfte noch wesentlich schwieriger werden.

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