Do, 23. November 2017

Polizei ermittelt:

14.07.2016 15:25

„Geisterschütze“ ballert im Ort herum!

Ein mulmiges Gefühl macht sich wohl derzeit bei vielen Bewohnern von Katzelsdorf im Bezirk Wiener Neustadt breit. Denn bereits zweimal wurde auf das Wohnhaus eines Ehepaares nahe einem Feldweg gefeuert. Die Polizei fahndet jetzt nach dem unbekannten Schützen, alle Waffenbesitzer im Ort werden dabei kontrolliert.

Eine brisante Entdeckung vor wenigen Tagen hatte die Hausbesitzer erneut aufgeschreckt. Denn in der Fassade steckte ein Projektil. Und das ist nicht der erste derartige Vorfall auf dem Grundstück an einem Feldweg in Katzelsdorf. Schon im Spätherbst des vergangenen Jahres war dem Ehepaar eine vorerst mysteriöse Delle in einem der Fenster-Rollläden aufgefallen. Damals vermuteten die Betroffenen, beim Rasenmähen sei möglicherweise ein Stein an der Wand hochgeschleudert worden - bis die Frau des Hauses auf eine Gewehrkugel stieß: "Der Fall wurde allerdings als unerklärliche Sachbeschädigung ad acta gelegt."

Nachdem jetzt offenbar neuerlich ein Projektil in die Fassade eingeschlagen hat, haben die Besitzer abermals Anzeige erstattet. "Die Kugel steckte genau in Kopfhöhe. Das bedeutet ein enormes Verletzungsrisiko", so die Hausbewohner. Die Polizei geht aufgrund der Spuren von einem Kleinkalibergewehr als Tatwaffe aus. Im Zuge der Erhebungen werden Inhaber von Waffenbesitzkarten im Ort unter die Lupe genommen, berichtet die "NÖN". "Hinweise auf den Schützen gibt es aber noch keine", sagt ein Beamter.

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