Do, 23. November 2017

Schießwütiger US-Cop

07.07.2016 12:10

Wollte Führerschein zeigen: Schwarzer erschossen

In den USA sind binnen weniger Stunden zwei Schwarze von der Polizei getötet worden. Erst am Dienstagabend war in Baton Rouge im Bundesstaat Louisiana ein 37-Jähriger von einem Polizisten aus kurzer Distanz erschossen worden, in der Nacht auf Donnerstag kam es dann in Falcon Heights im Bundesstaat Minnesota zu einem ähnlichen Vorfall, bei dem ein 32-jähriger Afroamerikaner sein Leben lassen musste. Der Mann starb im Spital, nachdem ein Polizist bei einer Fahrzeugkontrolle mehrmals auf ihn gefeuert hatte.

Die Polizei bestätigte am Donnerstag das tragische Ereignis, von dem zuvor bereits mehrere Medien berichtet hatten. Die Freundin des Getöteten, die sich ebenfalls in dem Fahrzeug befunden hatte, hat die Situation nach den Schüssen mit ihrem Handy auf Video festgehalten.

Polizist feuerte "ohne ersichtlichen Grund"
Die Aufnahmen zeigen einen blutüberströmten Mann auf dem Fahrersitz und einen Polizisten, der mit gezückter Waffe vor dem Fenster steht. Die Frau berichtet, dass sie wegen eines defekten Rücklichts angehalten worden seien. Die Polizei habe "ohne ersichtlichen Grund" auf ihren Freund geschossen, noch bevor er seine Fahrzeugpapiere habe zeigen können. Ihr Freund habe dem Polizisten zuvor mitgeteilt, dass er auch eine Pistole dabei habe, für die er eine Lizenz besitze.

Empörung über tödliche Schüsse auf 37-Jährigen
Erst am Dienstag hatte die Polizei in Louisiana einen schwarzen 37-jährigen CD-Verkäufer auf einem Parkplatz überwältigt und erschossen. Die weißen Beamten waren angerückt, nachdem ein Anrufer berichtet hatte, er werde von einem Mann mit einer Waffe bedroht. Der Vorfall, der ebenfalls gefilmt und im Internet verbreitet wurde, löste landesweit Empörung und Proteste der Anti-Rassismus-Bewegung "Black Live Matters" aus.

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