Mi, 22. November 2017

Technischer Defekt

23.03.2016 18:19

Ursache für Großbrand in Innsbruck geklärt

Ein technischer Defekt war der Auslöser eines Großbrandes in einem Firmengebäude im Innsbrucker Stadtteil Wilten am vergangenen Samstag. Zu diesem Schluss kamen die Brandermittler des Landeskriminalamtes. Zur Höhe des Schadens liegt noch keine vollständige Schätzung vor.

Das Feuer sei "eindeutig" auf einen technischen Defekt an der Elektroinstallation im Bereich des obersten Gebäudeabschnittes zurückzuführen, lautete der Befund der Brandexperten. Für die Ermittlungen hatte eine größere Fläche der Dachkonstruktion abgetragen werden müssen.

Der am Samstagnachmittag ausgebrochene Brand hatte die Feuerwehren bis in die Nacht in Atem gehalten. Der Großbrand schien bereits unter Kontrolle, vermutlich durch den Wind wurden die Flammen dann aber neu entfacht. Das Feuer betraf vor allem die Dachkonstruktion, die Rauchsäule war im ganzen Stadtgebiet zu sehen.

Schadenshöhe steht noch nicht fest
An der Brandbekämpfung waren neben der Berufsfeuerwehr Innsbruck vier freiwillige Feuerwehren beteiligt. Das Rote Kreuz richtete zur Betreuung der mehr als 100 Feuerwehrleute kurzfristig ein eigenes Versorgungszelt ein. Personen kamen nicht zu Schaden.

Beim Brandobjekt handelt es sich um die Tirol-Niederlassung eines Unternehmens, in dem millionenteure Diagnosegeräte der Innsbrucker Radiologen untergebracht waren. Ob und in welchem Umfang sie in Mitleidenschaft gezogen wurden, steht noch nicht fest.

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