Fr, 15. Dezember 2017

Schwere Vorwürfe

18.03.2016 17:54

Kinder misshandelt: Syrer (40) in Graz in U-Haft

Es sind massive Vorwürfe, die gegen einen syrischen Familienvater erhoben werden. Der Flüchtling (40) aus Damaskus soll seine vier Kinder misshandelt haben. Von einem gebrochenen Knöchel, einer Platzwunde und Kopfverletzungen ist die Rede. Seit Dienstag sitzt der Gewalttäter in der Justizanstalt Graz-Jakomini in U-Haft.

Die vier Kinder - zwei Mädchen im Alter von elf und 16 Jahren, und zwei Buben, zehn und 14 Jahre - und auch die 40-jährige Ehefrau haben wahnsinnige Angst vor dem Syrer. Die Misshandlungen sollen schon viele Jahre andauern. Erst im vergangenen Dezember war die Familie vor dem blutigen Terror und Krieg in ihrer Heimat nach Österreich geflohen. Unterschlupf fanden die sechs in einem Flüchtlingsheim im Bezirk Südoststeiermark.

Gegen Heizkörper geschleudert
Doch das Martyrium fand auch hier kein Ende. Vergangenen Sonntag soll der 40-Jährige seinen 14-jährigen Sohn gegen einen Heizkörper geschleudert haben. Der ohnehin traumatisierte Jugendliche erlitt dabei eine Platzwunde am Jochbein. Tags darauf wurde die 16-jährige Tochter zur Zielscheibe des Gewalttäters. Er soll ihr durch Schläge mit der Hand Verletzungen am Hinterkopf zugefügt haben. Hilfesuchend wandte sich die Familie schließlich an die Flüchtlingsbetreuer, die Polizei wurde eingeschaltet.

Untersuchungshaft verhängt
Dienstagabend verfügte die Staatsanwaltschaft Graz seine Festnahme und bestätigte der "Steirerkrone" am Freitag auf Nachfrage, dass U-Haft verhängt wurde. Die Vorwürfe sind massiv. So soll der Syrer seine Kinder zum Beispiel gezwungen haben, die Zunge zwischen die Zähne zu nehmen, dann hat er ihnen von unten brutal auf den Unterkiefer geschlagen, damit sie sich in die Zunge beißen. Dem Sohn soll er mit einem Tritt den Fußknöchel gebrochen haben…

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