Sa, 21. Oktober 2017

Attacke im Prater

17.01.2016 17:40

Asylwerber als Sextäter: Von Securitys gefasst!

Die Serie von sexuellen Übergriffen auf Frauen hat in der Nacht auf Sonntag einen neuen, dramatischen Höhepunkt erreicht. Im Wiener Prater wurde eine 18-jährige Burgenländerin von einem afghanischen Asylwerber misshandelt und vergewaltigt. Zwei Securitys fassten den Täter und übergaben ihn der Polizei.

Sie lag weinend, schreiend und mit Laub bedeckt auf dem eiskalten Asphalt des Riesenradplatzes, als Johann Markl und Eduard Reiter auf die 18-Jährige aufmerksam wurden. Ihr Peiniger war offenbar gerade im Begriff, sich neuerlich an der Burgenländerin zu vergehen - nur Minuten zuvor hatte der Afghane das Mädchen in der Prater Hauptallee bereits vergewaltigt. Sie konnte sich kurz losreißen und rannte - vorbei am Riesenrad -, bis sie in der Nähe der Ausstellungsstraße von dem Asylwerber eingeholt wurde und zusammenbrach.

Von "Securitas"-Wachmännern gestoppt
Das zierliche Mädchen wäre dem Mann abermals hilflos ausgeliefert gewesen. Doch die beiden Mitarbeiter der renommierten Firma "Securitas" setzten dem Horror ein Ende. Sie fixierten den Triebtäter auf dem Boden, legten ihm Handschellen an und alarmierten Polizei und Rettung. "Er ist ein recht schmächtiger Kerl. Als ich fragte, was er da eigentlich macht, antwortete er: 'Ich will Sex'", schildert Markl, "daher haben wir ihn vorschriftsmäßig angehalten."

Wachleute im Video: "Er sagte, dass er Sex wolle"

18-Jährige schwer traumatisiert
Das Opfer ist schwer traumatisiert und wird im Spital intensiv betreut. Die junge Frau konnte erst kurz von den Ermittlern befragt werden, aber so viel steht bisher fest: Sie hatte den 21-Jährigen - er ist in einer Flüchtlingsunterkunft in Wien gemeldet - auf einer Zugfahrt von Wiener Neustadt nach Wien kennengelernt. Sie fand ihn sympathisch, und die beiden beschlossen, auf einer Parkbank im Prater noch etwas zu trinken...

Video: Übergriffe in Köln - Frauen fordern Aufklärung

Aus dem Video-Archiv (2014): Kriminalitätsstatistik - wie sicher ist Österreich?

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