Fr, 23. Februar 2018

Engpässe befürchtet

14.06.2015 17:43

Rotes Kreuz braucht unser Blut

Am Sonntag war Weltblutspendetag – Anlass für das steirische Rote Kreuz, die Bevölkerung zum Spenden aufzurufen. Für die Sommerzeit werden sonst nämlich Engpässe befürchtet (Gründe: Urlaube und mehr Ausschließungsgründe). Alle 80 Sekunden braucht bei uns jemand einen Konserve, etwa nach Unfällen oder bei Operationen. Besonders gefragt ist die Blutgruppe 0-Negativ.

Fixiert wurde der Weltblutspendetag nach dem Geburtstag des Pathologen Karl Landsteiner, der im Jahr 1901 entdeckt hatte, dass es verschiedene Blutgruppen gibt. 0-Negativ ist im Moment die wichtigste – sie passt quasi zu jeder Gruppe dazu, "wir benötigen aber alle Gruppen“, betont Valentin Krause vom steirischen RK. Genau jetzt wäre die richtige Zeit zum Spenden, appelliert er an die Steirer, "denn während der Urlaubszeit fallen viele Spender weg und die Erfahrung zeigt, dass es zu Engpässen kommen kann“.

Keine Wartezeit mehr nach Italien-Urlaub
Neu: Italien-Urlauber mussten bislang 28 Tage warten, bis sie zum Spenden gehen konnten, wegen des Risikos des West-Nil-Virus. "Dafür gibt es jetzt aber eigene Tests, diese Wartezeit fällt damit also weg.“ Steirer mit frischen Tattoos oder Piercings müssen vier Monate warten, solche, die in Afrika, Süd- oder Mittelamerika oder Asien waren, sogar sechs Monate.
Blut gilt im Notfall als wichtigstes Medikament, in Österreich werden pro Jahr 400.000 Konserven benötigt.

Für Blut gibt es keinen Ersatz

Nach Unfällen genauso wie bei chronischen Erkrankungen oder Komplikationen bei der Geburt. Trotz allen Fortschritts kann Blut nicht künstlich erzeugt werden.

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