Fr, 20. April 2018

Telefon-Ticks

11.04.2006 23:49

Du bist, wie du telefonierst!

Das Kommunikationsverhalten am Mobiltelefon unterscheidet sich nur minimal von einem Vieraugen-Gespräch: Laut einer Studie behalten die Gesprächspartner ihre Körpersprache auch am Apparat bei. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf den Charakter ziehen.

"Die Körpersprache ist ein sehr wichtiger Teil der Kommunikation, die man auch anwendet, wenn man übers Telefon seinen Gesprächspartner nicht sehen kann. Die meisten Menschen legen das gleiche Verhalten beim Telefonieren wie bei einem persönlichen Gespräch an den Tag!", erklärt der Kommunikationspsychologe Sandy Gaskin. Er unterschiedet diese fünf Typen:

Der „natürliche“ Telefonierer: Das bedeutet ganz einfach, dass der Telefonierer mit der dominanten Hand das Telefon an das dominante Ohr hält.
 
Der „zielstrebige“ Telefonierer: Das sind jene Zeitgenossen, die beim Telefonieren aufrecht stehen: Gaskin befindet die Menschen als "zielstrebig", die konzentriert zum Punkt kommen wollen.
 
Der „vorauseilende“ Telefonierer: Diese Spezies klemmt das Telefon zwischen Ohr und Schulter ein. Für den Forscher eine typische Eigenheit von Menschen, die immer zwei Schritte voraus sind und beide Hände für neue Aufgaben frei haben wollen.
 
Der „mutlose“ Telefonierer: Diejenigen, die das Telefon an das, der Schreibhand gegenüberliegende Ohr, halten. Hier vermutet der Psychologe fehlendes Selbstvertrauen, und ein geringes Selbstwertgefühl.

Der „entspannte“ Telefonierer: Bekannt sind jende Zeitgenossen, die mit der Hand über dem Kopf ein Gespräch führen. Meist geht damit einher, dass sie sich gemütlich in ihren Sessel lehnen und möglicherweise ihre Beine hochlagern.

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