Do, 19. Oktober 2017

Daheim in Annaberg

19.04.2015 16:54

Marcel: „Dahoam is dahoam“

Am Samstag durfte Hirschers Heimatgemeinde Annaberg endlich mit dem Skistar feiern. Der im Sommer nun Zeit hat, auf seinem von Landeshauptmann Haslauer geschenkten Almsommerbankerl zu sitzen. Bürgermeister Josef Schwarzenbacher hob für das Fest eigens die Sperrstunde auf.

Er ist der beste Skifahrer der Welt. Marcel Hirscher hat seine Wurzeln aber nie vergessen. "Dahoam is dahoam", brachte er es am Samstag bei seinem großen Empfang in Annaberg auf den Punkt. 2000 kamen und feierten mit ihm den Abschluss einer Saison, die ein Sportler niemals vergisst. Der 26-Jährige rührt selbst gestandene Männer zu Tränen, wie Raiffeisen-Vorstand Sebastian Schönbuchner zugab: "Wenn er siegt und sich freut, bekomme ich feuchte Augen." Davon kann auch Mama Sylvia ein Lied singen: "I bin voi stolz auf mein Buam!" Und Papa Ferdinand erinnert sich trotz oder gerade wegen der gigantischen Erfolge, die danach kamen, gerne an den ersten Weltcupsieg in Val-d’Isère. Freundin Laura sprach am Samstag über die "Leiden" beim Mitfiebern: "Zuschauen ist hart."

"Bei uns ticken die Uhren anders"
Was Ausdauer, Kampfgeist und Disziplin betrifft, ist der Ausnahmesportler Vorbild für eine ganze Generation, doch nicht nur der Skinachwuchs schaut sich was ab. "Ich ändere wie in den Interviews von Marcel meinen Wortschatz. ,Abartig’ und ,voll geil’ gehören dringend in mein Repertoire", lachte Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Ihm kam zu Ohren, dass der Annaberger im Sommer mehr Zeit in Österreich verbringen, eventuell die Trainings in Südamerika und Neuseeland spritzen will. "Daher ist eine Almsommerbank zum Ausruhen genau das richtige." Die braucht Marcel nach dem Feiern vielleicht schon heute, denn Bürgermeister Josef Schwarzenbacher hat die Sperrstunde aufgehoben. "Bei uns ticken die Uhren anders."

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